Taifun-Hilfe: Kindern wieder Halt geben

Philippinen: SOS-Mitarbeiter betreuen traumatisierte Kinder

20.11.2013 - Nach dem Trauma des Taifuns finden die Kinder nur langsam zurück in einen geregelten Alltag. SOS-Helfer betreuen Kinder im philippinischen Katastrophengebiet und bieten ihnen psychologischen Beistand.

Nach dem Taifun: Viele Mädchen und Jungen sind schwer traumatisiert.

Die Stadt Tacloban ist eine Trümmerwüste, über der Verwesungsgeruch liegt. In den Straßen sind nach wie vor Leichen zu sehen. Da allerorts Unrat verbrannt wird, ziehen Rauchschwaden über das Katastrophengebiet. Die Menschen müssen stundenlang Schlange stehen, um an den Ausgabestellen Hilfsgüter zu erhalten, die zunehmend das Katastrophengebiet erreichen. Die Schulen haben geschlossen und die Kinder sind oft sich selbst überlassen, während ihre Eltern versuchen, das Überleben der Familie zu sichern.

Schutz und Betreuung für hunderte Kinder

Das Nothilfeteam der SOS-Kinderdörfer hat im philippinischen Tacloban zwei Nothilfe-Kindertagesstätten eingerichtet: eine im SOS-Kindedorf Tacloban und eine weitere etwa fünf Kilometer davon entfernt. In diesen geschützten Bereichen betreuen Psychologen und Sozialarbeiter jeweils 50 Mädchen und Jungen.

Insgesamt weden die SOS-Kinderdörfer acht Nothilfe-Kindertagesstätten im Katastrophengebiet einrichten, um 1000 bis 1200 Kindern zu helfen, wieder Halt zu finden.

Das Trauma der Katastrophe überwinden


Ein erstes Lachen: Mädchen in einer der beiden Nothilfe-Tagesstätten der SOS-Kinderdörfer - Fotos (2): Sebastian Posingis

Im Schatten der Zeltplanen bieten SOS-Mitarbeiter Spielaktivitäten, sie singen und malen mit den Kindern oder führen mit ihnen Theatersketche auf. All das hilft den Kindern, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. "Die Mädchen und Jungen sind ängstlich und traurig und müssen nach so einer Katastrophe erst wieder lernen, Kind zu sein", sagt Gregor Nitihardjo vom SOS-Nothilfeteam vor Ort.

Die Kinder sind in den Nothilfe-Tagesstätten an einem sicheren Ort und bekommen dort Mahlzeiten und sauberes Trinkwasser. Während SOS-Mitarbeiter die Mädchen und Jungen tagsüber betreuen, können ihre Eltern Nahrung besorgen, bei Aufräumarbeiten etwas Geld verdienen oder daran gehen, ihre Hütten wieder aufzubauen.

Hier erfahren Sie mehr über die SOS-Nothilfe für die Taifun-Opfer auf den Philippinen.

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