Taifun auf den Philippinen: SOS-Mitarbeiter versorgen Familien

29.09.2009 - Nach dem Taifun Ketsana herrschen auf den Philippinen Not und Chaos. In Muntinlupa City, einem Vorort von Manila, leisten die SOS-Kinderdörfer Nothilfe: SOS-Mitarbeiter versorgen obdachlose Familien mit dringend benötigten Hilfsgütern.
Obachlose Familie in einer Notunterkunft - Foto: Jason Gutierrrez/IRIN
Zuflucht in der Notunterkunft: Eine von unzähligen Familien, die in Manila durch die Fluten obdachlos geworden sind - Foto: Jason Gutierrrez/IRIN

Der Tropensturm hat auf den Philippinen zu den schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren geführt. 80 Prozent der Hauptstadt Manila und weite Teile der umliegenden Provinzen wurden überflutet. Die Menschen suchten auf Dächern oder Bäumen Zuflucht, teils wurden Häuser  von den Wassermassen weggerissen. Mindestens 240 Menschen starben, hunderttausende sind obdachlos. In den überfüllten staatlichen Notquartieren drängen sich etwa 375.000 Menschen. Die philippinischen Rettungskräfte sind angesichts des Ausmaßes der Katastrophe überfordert. Einige Gebiete sind nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten.

Lebensmittel und Medikamente für 630 Familien

Ausgangspunkt der SOS-Nothilfe ist das SOS-Kinderdorf Manila, das sich im Vorort Muntinlupa City befindet. SOS-Mitarbeiter werden Familien, die in einer Grundschule untergebracht wurden, mit dem Nötigsten versorgen. Rund 2500 Kinder und Erwachsene erhalten Lebensmittel (Reis, Milch, Nudeln, Brot), Decken, Seife und  Medikamente.

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