Tsunami: Häuser für 100 Familien

14.02.2007 - Nach der Tsunami-Katastrophe standen sie vor dem Nichts, über zwei Jahre lebten sie in Notunterkünften. Jetzt können 100 Familien im indischen Akkampettai in ihr neues Zuhause einziehen. Die SOS-Kinderdörfer haben dort weitere 100 Wohnhäuser an Tsunami-Opfer übergeben. Damit ist die Wiederaufbauhilfe in den Fischerdörfern weitgehend abgeschlossen.

Eines der 100 neuen Familienhäuser in Akkampettai - Foto: D. Sansoni

Insgesamt hat SOS in Indien 503 Familienhäuser für Flutopfer gebaut. Die Häuser in Puthupettai und Murtypudukuppam konnten wir bereits Ende 2006 übergeben. In diesen beiden Ortschaften sowie in Akkampettai bauen die SOS-Kinderdörfer außerdem Gemeindezentren, die Kindertagesstätten, medizinische Zentren, Beratungsstellen und Ausbildungszentren beherbergen werden. Auch diese Bauarbeiten werden in Kürze abgeschlossen sein.

Unmittelbar nach der Tsunami-Katastrophe Ende 2004 haben SOS-Mitarbeiter in den drei Fischerdörfern Soforthilfe für die Überlebenden geleistet. Sie verteilten Nothilfepakete, betreuten traumatisierte Kinder und errichteten Notunterkünfte. In Akkampettai haben die SOS-Kinderdörfer auch eine Not-Kindertagesstätte eingerichtet. Außerdem half SOS den Flutopfern mit 248 neuen Fischerbooten sowie mit Startgeldern beim Wiederaufbau der Existenz.

Parallel zum Wiederaufbau der Fischerdörfer errichten wir in Indien drei neue SOS-Kinderdörfer (eines davon auf den entlegenen Andaman-Inseln), ein SOS-Sozialzentrum und ein Ausbildungszentrum.