Ostukraine: Menschen schwer traumatisiert

In Lugansk ist kein normales Leben möglich

10.03.2015 - Im Osten der Ukraine ist die Lage der Menschen trotz Einstellung der Kämpfe sehr angespannt. „Die Menschen sind sehr erschöpft von den Kämpfen. Viele haben alles verloren“, berichtet Ludmila Harchenko, Leiterin des SOS-Kinderdorfs in Lugansk. Vor allem die Kinder seien zudem schwer traumatisiert.

Die Menschen in der Ostukraine sind verzweifelt - ein normales Leben ist trotz des Waffenstillstandes nicht möglich Foto: Maria Nedilko

„Die Kinder leiden unter Ängsten, haben Albträume und ihr Verhalten hat sich verändert“, sagt Harchenko. „Sehr viele Kinder benötigen dringend psychologische Hilfe.“ Ähnliches gilt laut der SOS-Mitarbeiterin für viele Erwachsene.  „Es gibt keine Arbeit, die Menschen haben kein Geld. Und sie bleiben aus Angst lieber im Haus.“ Zwar seien Schulen, Kindergärten,  Hospitäler und selbst Theater geöffnet, allerdings verließen die Menschen die Sicherheit der Wohnung nur für wichtige Besorgungen. „Ein weitgehend normales Leben findet in Lugansk nicht statt.“ Die SOS-Kinderdörfer bieten Kindern und Erwachsenen neben Hilfslieferungen auch Therapien an. „Es ist notwendig, den Menschen die Angst zu nehmen“, sagt Harchenko.

 

 

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