Vorwerk finanziert SOS-Kinderdorf in Vietnam

Spende von 800.000 Euro sichert Zukunft von 140 Kindern / Wuppertaler Familienunternehmen für herausragendes Engagement ausgezeichnet

20.05.2011 - Die SOS-Kinderdörfer weltweit haben am Donnerstag das soziale Engagement der Vorwerk Gruppe in Vietnam gewürdigt: Mit einer Spende von 800.000 Euro finanziert das Familienunternehmen ein neues SOS-Kinderdorf in Quy Nhon, einer kleinen Stadt mitten in Vietnam. Zudem übernimmt das Unternehmen den Unterhalt der zehn Familienhäuser innerhalb des Dorfes und damit Verpflegung, Kleidung und Schulgeld.

Ehrenzeichen der SOS-Kinderdörfer für das soziale Engagement der Vorwerk Gruppe
Mit dem Ehrenzeichen der SOS-Kinderdörfer wurden stellvertretend für die ganze Vorwerk Gruppe der Beiratsvorsitzende und Mitglied der Unternehmerfamilie, Dr. Jörg Mittelsten Scheid (3.v.l.), und der persönlich haftende Gesellschafter Reiner Strecker (2.v.l.) ausgezeichnet. Die Laudatio hielten Professor Heiner Schumacher (l.), Mitglied der SOS-Kinderdörfer weltweit, Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V., und Dr. Wilfried Vyslozil (2.v.r.), Vorstand SOS-Kinderdörfer weltweit, sowie Dr. Christian Grünler, Geschäftsführer SOS-Kinderdörfer Global Partner (r.).
Die Spenden für das Projekt stammen nicht nur von Unternehmensleitung und Unternehmerfamilie, sondern auch von Mitarbeitern und Fachberatern am Standort Wuppertal und aus den Tochterunternehmen rund um den Globus. Stellvertretend erhielten am Donnerstag Dr. Jörg Mittelsten Scheid, Beiratsvorsitzender der Unternehmensgruppe, und Reiner Strecker, persönlich haftender Gesellschafter von Vorwerk, das Ehrenzeichen der SOS-Kinderdörfer.

Das Familienunternehmen Vorwerk setzt sich bereits seit etlichen Jahren für Kinder überall auf der Welt ein. Nachdem das Familienunternehmen in der Vergangenheit die SOS-Kinderdörfer in Hyderabad in Indien und Moín in Costa Rica unterstützt hat, erreicht das Engagement mit dem Bau des SOS-Kinderdorfes in Quy Nhon und der Übernahme der Unterhaltskosten nun einen neuen Höhepunkt. Das Kinderdorf wird in zehn Familienhäusern 140 Kindern ein neues Zuhause geben. Außerdem werden die Kinder dort einen Kindergarten und weitere Einrichtungen besuchen können.

Seit 2008 sammelt das ganze Unternehmen für den Bau des Dorfes: So spendete nicht nur die Unternehmensleitung und die Unternehmerfamilie, auch die Mitarbeiter und Kundenberater veranstalteten verschiedene Aktionen rund um den Globus, um weiteres Geld einzunehmen. Im November 2009 fand schließlich die feierliche Grundsteinlegung statt. Das Dorf soll Ende dieses Jahres fertiggestellt werden. Die große Eröffnung findet Anfang 2012 nach dem Einzug der Kinder  in das SOS-Kinderdorf statt.

Vietnamesische SOS-Kinder mit ihrer Kinderdorf-Mutter im SOS-Kinderdorf Ben Tre - Foto: Dominic Sansoni
Ein liebevolles Zuhause für Kinder in Not: Vietnamesische SOS-Kinder mit ihrer Kinderdorf-Mutter im bereits bestehenden SOS-Kinderdorf Ben Tre - Foto: Dominic Sansoni
Dr. Jörg Mittelsten Scheid, Beiratsvorsitzender der Vorwerk-Unternehmensgruppe, nahm die Ehrung stellvertretend für das ganze Unternehmen entgegen: "Wir fühlen uns der Familie verpflichtet. Nicht nur weil Vorwerk ein Familienunternehmen ist, sondern weil wir mit unseren Produkten auch zu den Familien gehen und bei ihnen präsent sind", sagte er in München. "Diese Auszeichnung gilt all‘ unseren Mitarbeitern, die sich mit sehr viel Freude immer wieder in verschiedenen Aktionen für die SOS-Kinderdörfer einsetzen."

Nachhaltiges Engagement

"Das Projekt in Quy Nhon ist ein ganz besonderes Beispiel von nachhaltigem Engagement: Vorwerk finanziert nicht nur den Bau des SOS-Kinderdorfes, sondern erklärt sich auch bereit, die Unterhaltskosten zu übernehmen. So ein Engagement ist beeindruckend nachhaltig und verdient eine ganz besondere Würdigung", erklärte Dr. Wilfried Vyslozil, Geschäftsführer SOS-Kinderdörfer weltweit, Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. 

Dr. Christian Grünler, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer Global Partner, fügt hinzu: "Langfristige Unternehmenspartnerschaften liegen uns besonders am Herzen. Sie stellen sicher, dass nicht nur SOS-Kinderdörfer entstehen, sondern dass diese auch am Leben gehalten werden. Im Falle von Vorwerk hat sich das ganze Unternehmen samt der Auslandsdivisionen für dieses Dorf stark gemacht – ein Projekt, von dem wir hoffen, dass es zur Nachahmung inspiriert."