Weißrussland: Partnerschaft für Kinderschutz

26.10.2012 - Schulterschluss im Kampf gegen Kindesmisshandlung: Die SOS-Kinderdörfer in Weißrussland arbeiten mit mehreren Partnern zusammen, um die Kinderrechte in dem osteuropäischen Land zu stärken. Ziel ist es, Beratungs- und Therapieangebote sowie Präventionsmaßnahmen auszubauen, um Kinder besser vor Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung zu schützen. Das deutsch-weißrussische Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) Dortmund.

Schutz und Geborgenheit: Ein weißrussisches SOS-Kind wird von seiner SOS-Mutter getröstet - Foto: Robert Fleischanderl
"Die SOS-Kinderdörfer sind bereits seit 1986 in Weißrussland. Daher wissen wir, wie wichtig dort der Schutz der Kinder und deren Rechte ist", sagt Dr. Wilfried Vyslozil, Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit. "Das Ziel der Projekte und das Ziel der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg ist die Festigung der Partnerschaften und die Stärkung der Zivilgesellschaft in Weißrussland", sagt Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. "Wir freuen uns  besonders, dass wir auch in Zukunft die Arbeit der SOS-Kinderdörfer insbesondere in den ländlichen Regionen von Weißrussland unterstützen können", sagt Dr. Astrid Sahm vom IBB, Mit-Initiatorin des Förderprogramms.

IBB-Förderprogramm in Belarus

Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung koordiniert und betreut das IBB Dortmund seit 2002 ein Förderprogramm in Weißrussland: 160 Projekte und 120 regionale Initiativen wurden seitdem unterstützt.

SOS-Kinderdörfer in Weißrussland

In Weißrussland gibt es drei SOS-Kinderdörfer, zwei Jugendwohneinrichtungen und neun Sozialzentren. In unseren Kinderdörfern in Borowljany, Marina Gorka und Mogilev wachsen derzeit über 250 Kinder und Jugendliche in ihren SOS-Familien auf. Außerdem unterstützt die SOS-Familienhilfe rund 1.200 Mädchen und Jungen sowie Eltern: durch Therapieangebote, Nachhilfe, Hilfe beim Schulbesuch und Freizeitaktivitäten für Kinder.

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