Weltumwelttag

Projekte der SOS-Kinderdörfer sorgen für Klimaschutz vor Ort

05.06.2015 - Heute ist Weltumwelttag. Aus diesem Anlass erinnern die SOS-Kinderdörfer daran, dass der Klimawandel arme Länder besonders hart trifft. SOS engagiert sich schon seit vielen Jahren für den Klimaschutz in Entwicklungsländern.

Kinder spielen vor der Solaranlage im SOS-Kinderdorf in Mombasa.

Naturkatastrophen, Dürreperioden und Missernten. Viele ärmere Länder werden schon jetzt von den Auswirkungen des Klimawandels hart getroffen. Deswegen setzen sich die SOS-Kinderdörfer schon seit vielen Jahren für Umwelt- und Klimaschutzprojekte in diesen Ländern ein. Die Projekte verbinden dabei Entwicklungszusammenarbeit mit grünen Technologien.

Solaranlage im SOS-Kinderdorf in Mombasa

 

Im SOS-Kinderdorf in Mombasa (Kenia) wurde in den vergangenen Jahren eine große Photovoltaik-Anlage errichtet. Diese Anlage liefert nicht nur den Strom für das SOS-Kinderdorf - auch das öffentliche Stromnetz wird mitversorgt. Mit Unterstützung eines schwedischen Klemptnerverbandes wurde im SOS-Kinderdorf in Benin eine Trinkwasseraufbereitungsanlage eingerichtet. Die Anlage versorgt jetzt das Kinderdorf und die Umgebung mit frischem Trinkwasser.
 


SOS-Jugendliche helfen den örtlichen Fluss zu säubern.

Aber nicht nur die SOS-Mitarbeiter vor Ort, sondern auch die Kinder und Jugendlichen in den SOS-Kinderdörfern engagieren sich für den Umweltschutz in ihrem Land. Jugendliche aus dem SOS-Kinderdorf in Rustenburg (Südafrika) halfen Anfang des Jahres tatkräftig mit, den nahegelegenen Fluss „Crocodile River“ zu säubern. Entlang einer 16km langen Strecke fischten die Jugendlichen mit  großen Netzen Müll, Äste und weitere Verunreinigungen aus dem Fluss. „Mit dieser Arbeit wollen wir nicht nur den Fluss reinigen, sondern vor allem auch das Bewusstsein der SOS-Jugendlichen für unsere Umwelt schärfen. Sie sollen lernen, wie wichtig sauberes Wasser für Menschen, Tiere und Pflanzen in der Region ist. Durch diese Umweltarbeit bekommen die jungen Leute einen ganz anderen Zugang zu der Natur“, erklärt SOS-Projektleiter Rene Robinson.

 

Die SOS-Kinderdörfer planen auch in Zukunft weitere Projekte für den Umwelt- und Klimaschutz in ärmeren Ländern.

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Bitte unterstützen Sie Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz in den SOS-Kinderdörfern! Geben Sie Kindern und Familien die Chance auf eine bessere Zukunft.

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