Europäische Flüchtlingskrise: SOS hilft

SOS leistet Nothilfe entlang der Flüchtlingsroute

Hunderttausende Menschen riskieren ihr Leben auf der Flucht nach Europa. Sie fliehen vor Krieg, Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Wie verzweifelt müssen Menschen sein, um mit ihren Kindern diese Reise ins Ungewisse zu wagen?

Der bevorstehende Winter, der Regen und die Kälte verschlechtern die Situation der Flüchtlinge. Für Familien mit Kindern ist die Flucht ein Wettlauf mit der Zeit.

 

Im Chaos der Flucht werden viele Kinder von ihren Eltern getrennt und folgen allein dem allgemeinem Flüchtlingsstrom. Unterwegs sind sie vielen Gefahren ausgesetzt.
 
Die Hilfsorganisation “SOS Kinderdörfer weltweit” leistet entlang der Flüchtlingsroute Nothilfe für Kinder und Familien. Die Hilfe muss ständig angepasst werden. Deshalb dokumentiert SOS-Mitarbeiterin Katharina Ebel die Situation in den Ländern entlang der Flüchtlingsroute. Sie redet mit Flüchtlingen und Helfern vor Ort. In Extremsituationen wird sie zur Nothelferin, denn inzwischen geht es darum, das  Leben von entkräfteten Kindern zu retten.
 
SOS-Mitarbeiterin Katharina Ebel folgt dem Flüchtlingsstrom von der syrischen Grenze im Libanon übers Mittelmeer durch Südosteuropa bis zur deutschen Grenze.
 
Katharina Ebels erste Station führt sie zu den Flüchtlingslagern außerhalb von Beirut.  Begleitet wird sie von Cecilia Dirani, einer Sozialarbeiterin. Die Helfer im Libanon sind an ihren Grenzen ankommen, erzählt sie. Sie kümmern sich um 1 Million Flüchtlinge, die unter katastrophalen Bedingungen leben.
 
Mit den Ergebnissen von Katharina Ebels Dokumentation kann „SOS Kinderdörfer weltweit“ noch schneller und besser auf die Situation der Flüchtlinge reagieren. Seit Beginn der Nothilfe hat SOS rund 270.000 Kindern und Familien auf der Flucht geholfen.