Wasser, Sonne, Sommerferien

Sommer im SOS-Feriendorf am Caldonazzo-See

Hitzefrei und rein ins Wasser. Ab 14. Juli ist der Caldonazzo See bei Trient das Ziel für die Kinder der europäischen SOS-Kinderdörfer. Hier im Feriendorf verbringen über 1000 Kinder jährlich ihre Sommerferien. Wettkämpfe, Lagerfeuer, viel Natur und Workshops oder einfach nur im See baden. „Caldo“, wie die Kinder sagen, ist ein Mythos für die SOS-Kinder – und das schon seit 1953.

 

Hermann Gmeiner hatte schon Anfang der 1950er Jahre die Idee, die SOS-Mütter wenigstens im Sommer in den wohlverdienten Urlaub zu schicken. Und die Kinder? In Italien, in der Provinz Trentino, entdeckte er ein Grundstück am See – und das Feriencamp war geboren. Zuerst wohnten die Kinder noch in Zelten und schliefen auf Strohsäcken. Heute gibt es neben den Zeltplätzen auch kleine Bungalows.

 


Caldo ist für die Kinder ein echtes Paradies. Bei 23 Grad Wassertemperatur kann man es lange im See aushalten. Foto: Katharina Ebel

Ein Stück unbeschwerte Kindheit

3-4 Wochen leben die Kinder hier im Sommer mitten in der Natur und verständigen sich mit Händen und Füßen. Aus ganz Europa kommen die SOS-Kinder angereist. Denn auch das ist Caldonazzo. Die Verständigung geht über Sprachgrenzen hinweg, der europäische Gedanke wird gelebt. Spielerisch lernen die Kinder aufeinander zu zugehen, sich zu respektieren, miteinander zu kommunizieren.

 

Damit alles reibungslos läuft, reisen viele freiwillige Helfer jedes Jahr schon Wochen vorher an, um alles vorzubereiten. Sie sind Ansprechpartner für die Kinder, kochen für sie, geben Workshops und Musik- und Schwimmkurse. Und natürlich gibt es für die kleineren Verletzungen eine eigene kleine Krankenstation. Viele Freiwillige kommen immer wieder nach Caldonazzo und waren oft selbst als ehemalige SOS-Kinderdorfkinder am See. Ihre Liebe zum Feriencamp ist geblieben. Denn Caldo ist einfach mehr als ein Feriendorf. Caldo steht für ein Stück unbeschwerte Kindheit. Denn viele SOS-Kinder unternehmen dorthin ihre erste Reise.


In Caldo ist immer viel los: Sport, Schwimmkurse, Lagerfeuer oder Kinderschminken und vieles mehr. Foto: Katharina Ebel

Caldo in Zahlen:

Um eine hungrige Meute von 1000 Kindern satt zu kriegen, braucht man z.B. für Spaghetti: 80 kg Nudeln, 180 Liter Tomatensoße und 6 kg Parmesan.
Und was Süßes zum Nachtisch: Da braucht es einen 40 Meter langen Apfelstrudel.
13 Bademeister wachen am Strand darüber, dass keiner untergeht oder zu weit rausschwimmt.
Jedes Jahr kommen 1000-1500 Kinder aus bis zu 15 europäischen Ländern nach Caldonazzo.

 

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