Palästina: Skateboardpark für SOS-Kinder

Bauprojekt und Workshops in Bethlehem

Alina ist im Glück. Das erste Mal auf einem Skateboard und gleich fährt sie den kleinen Hügel hinunter. Und nicht nur das, die Kinder im SOS-Kinderdorf Bethlehem sind bei einem richtigen Skateboard- Workshop dabei, den Titus Dittmann, der Skateboard Pionier Deutschlands leitet.

Hier im SOS-Kinderdorf Bethlehem finden rund 100 Kinder Schutz und Geborgenheit in einer neuen Familie. Gewalt, Angst und Armut prägen den Alltag in Palästina, das haben auch diese Kinder erfahren müssen. Hier im SOS-Kinderdorf sollen sie diese Traumata hinter sich lassen. Und dabei kann ihnen auch Skateboarden helfen. Dafür wird jetzt ein eigener Skateboardpark in Bethlehem gebaut. Denn Orte, an denen die Kinder unbeschwert spielen können und Kind sein dürfen, gibt es so gut wie nicht in Palästina.

Skateboarden gibt Selbstvertrauen

Unter Federführung von Titus Dittmann packen auch die Jugendlichen aus dem SOS-Kinderdorf kräftig beim Bau ihres Skateboardparks mit an. Es ist nicht das erste Projekt für Titus Dittmann. Mit seiner Stiftung „skate-aid“ baut er Skaterparks in Krisengebieten und sozialen Brennpunkten, im Sudan, Uganda, Bolivien oder Brasilien. Denn Skateboarden ist global und lässt sich über Sprachgrenzen hinweg vermitteln. Skateboarden gibt den Kinder Selbstvertrauen, sie erleben die Entwicklung ihrer Fähigkeiten, erfahren ein Gemeinschaftsgefühl, über Hautfarben, Religionen und Ethnien hinweg. Im März 2015 findet die offizielle Eröffnung statt - dann können die SOS-Kinder zeigen, was sie bis dahin schon gelernt haben.

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