Unsere SOS-Heldinnen und -Helden des Jahres

2016 ist viel passiert. Ob in Krisengebieten wie Syrien, nach Naturkatastrophen wie dem Hurrikan in Haiti, oder einfach nur im SOS-Kinderdorf – täglich leisten SOS-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter auf der ganzen Welt Großes für Kinder in Not. Und auch viele ehemalige SOS-Kinder haben es in 2016 wieder geschafft, über sich selbst hinauszuwachsen. Sie alle sind unsere Helden! Lernen Sie einige von diesen besonderen Menschen aus der weltweiten SOS-Familie kennen:
SOS-Helden: SOS-Nothilfe-Team Aleppo
Warum sie unsere Helden sind: Die SOS-Mitarbeiter in Aleppo verdienen unseren vollen Respekt. Mit unerschütterlichem Mut und enormer Einsatzbereitschaft riskiert das Nothilfe-Team seit Monaten ständig das eigene Leben, um den Kindern und Familien in Aleppo beizustehen. Obwohl Hilfe in Aleppo oft nur sehr eingeschränkt möglich ist, tun die SOS-Mitarbeiter vor Ort alles, um möglichst vielen Menschen zu helfen. SOS verteilt u. a. täglich rund 15.000 warme Mahlzeiten und 500 Essens-Pakete. Wir hoffen für die Kinder und Familien in Syrien, dass das unfassbare Leid 2017 ein Ende findet.
 
SOS-Heldin: SOS-Mama Fatema aus Syrien
Warum sie unsere Heldin ist:  Ein Kind großzuziehen ist keine einfache Aufgabe. In einem Land, in dem seit bald sechs Jahren ein grausamer Krieg herrscht, ist diese Herausforderung noch größer. Fatema ist seit 20 Jahren SOS-Mutter in Syrien und hat bereits 30 Kinder großgezogen – 17 Mädchen und 13 Jungen. Ihre größte Herausforderung derzeit ist es, ihre Kinder vor dem Bürgerkrieg und seinen Folgen zu schützen und traumatisierten Kindern wieder Halt, Liebe und die Chance auf eine Zukunft zu geben.
 
SOS-Heldin: Mavis Chirandu aus Simbabwe
Warum sie unsere Heldin ist:  Als Baby ausgesetzt, wuchs Mavis im SOS-Kinderdorf Bindura zu einer Ausnahme-Fußballerin heran. Die 21-Jährige spielte im Jahr 2016 bei Olympia Fußball für Simbabwes Frauenmannschaft. Dort schoss sie sich mit einem Tor gegen Kanada in die Herzen aller Olympia-Zuschauer! Hier berichtet sie, wie sie sich nach dem Tor gefühlt hat.
 

SOS-Heldin: Hinda Mahud Ali aus Somalia
Warum sie unsere Heldin ist: Seit fast 20 Jahren arbeitet Hinda Mahud Ali als Krankenschwester in der SOS-Mutter-Kind-Klinik in Mogadischu. Sie hat dabei unzähligen Müttern und Babies geholfen. In dem Land, in dem es praktisch kein staatliches Gesundheitssystem gibt, ist die SOS-Klinik für viele Frauen und Kinder lebensrettend. Rund 200 Patienten kommen täglich in die Ambulanz, bis zu 50 Geburten und Gynäkologische Notfälle können täglich betreut und versorgt werden. Wie die Arbeit für SOS auch ihr eigenes Leben einmal gerettet hat, erzählt sie in ihrer Geschichte.
 
SOS-Heldin: Daliborka Matanovic aus Kroatien
Warum sie unsere Heldin ist: Daliborka musste sich als Kind allein um ihre krebskranke Mutter und ihre Geschwister kümmern. Im SOS-Kinderdorf Lekenik lernte sie, ihre schwere Vergangenheit zu bewältigen. Und sie kämpfte weiter: Sie wurde mit nur 18 zum Vormund ihrer kleinen Geschwister – damit ist sie die jüngste Person, der in Kroatien je diese Verantwortung übertragen wurde. 2016 wurde die junge Frau mit dem Hermann-Gmeiner-Preis ausgezeichnet.
 
SOS-Helden: SOS-Schülerinnen und Schüler aus Sierra Leone
Warum sie unsere Helden sind: Während der Ebola-Epidemie waren 2015 alle Schulen in Sierra Leone für neun Monate geschlossen. 1,8 Millionen Kinder im Land konnten keine Schule besuchen. Viele Schüler haben sich von den ganzen Widrigkeiten allerdings nicht unterkriegen lassen – so zum Beispiel die Schüler der SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Freetown, die als beste Schule in ganz Westafrika ausgezeichnet wurde! Wir gratulieren allen SOS-Schülerinnen und Schülern und wünschen ihnen viel Glück für die Zukunft.
 
SOS-Heldin: Dominga aus Panama
Warum sie unsere Heldin ist:  Dominga war fünf Jahre alt, als sie ins SOS-Kinderdorf Penonomé (Panama) kam. Ihre Eltern hatten sie auf der Straße ausgesetzt. Dominga war unterernährt, schwach und schweigsam. Doch es zeigte sich schnell, dass sie eine Kämpferin ist. Schon mit zehn Jahren wusste sie, dass sie später unbedingt Architektin werden wollte. Dominga lernte jeden Tag mit großem Einsatz mehrere Stunden, um nach dem Schulabschluss eines der wenigen Stipendien für einen Studienplatz zu erhalten. Heute hat sich ihr Traum erfüllt. Dominga ist eine erfolgreiche Architektin und Bauleiterin – und sie ist Vorbild für alle SOS-Kinder in Panama.
 
SOS-Heldin: Katarina Mitrović – stellvertretend für alle SOS-Mitarbeiter in den Flüchtlingscamps
Warum sie unsere Heldin ist: Bis zur Schließung der so genannten "Balkanroute" waren täglich tausende Menschen in Serbien und Mazedonien unterwegs. Heute sind tausende Flüchtlinge für Wochen und Monate in diesen Ländern gestrandet. Diese Familien brauchen nach wie vor Hilfe: Essen, Kleidung oder Medizinische Versorgung. Aber sie brauchen auch jemanden, mit dem sie sprechen können, der sie auf andere Gedanken bringt und ihnen eine Hoffnung auf eine bessere Zukunft gibt. Die SOS-Teams geben den Kinder und Familien all das. Und das macht für die Kinder und ihre Familien einen großen Unterschied.