Syrien: SOS hilft verwaisten Kindern

Verletzte, Gewalt, Hunger, Obdachlosigkeit - grausamer Alltag in Syrien. Kinder und Familien sind täglich unter Beschuss. Mehr als 200 000 Tote sind die Bilanz des Bürgerkriegs in Syrien. Rund 2,6 Millionen Syrer flohen aus ihrem Land und mehr als 9 Millionen sind innerhalb Syriens auf der Flucht.

Ausgelöst wurde der Bürgerkrieg durch friedliche Proteste während des Arabischen Frühlings 2011. Die Situation eskalierte und führte zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen Truppen der Regierung von Präsident Baschar al-Assad und den Kämpfern verschiedener Oppositionsgruppen.

Auch die SOS-Kinderdörfer sind von der alltäglichen Gewalt betroffen. Ihr Dorf befindet sich mitten im Kampfgebiet. Unmittelbar außerhalb des Kinderdorfs stehen sich die Bürgerkriegsparteien gegenüber. Bereits 2012 mussten die SOS-Kinderdorf-Familien aus dem SOS-Kinderdorf Aleppo aufgrund der Kämpfe evakuiert werden. Seitdem leben die Familien im SOS-Kinderdorf Qodsaya. Massive Menschenrechtsverletzungen im Irak machen auch vor Syrien nicht halt. Auch hier werden Kinder als Kindersoldaten und Schutzschilde missbraucht, sie werden misshandelt und vergewaltigt. SOS appellierte bereits an alle Kriegsparteien in Syrien und im Irak, Kinder nicht als Kanonenfutter oder Waren zu missbrauchen. Und forderte erneut neutrale Kinderschutzzonen in den Krisengebieten.

Im Dezember 2014 eröffnete SOS in Damaskus aufgrund der steigenden Anzahl von Kindern ohne elterliche Betreuung ein Übergangsheim. Bis zu 20 Kinder finden dort ein sicheres, liebevolles Zuhause und werden von sechs SOS-Kinderdorf-Müttern betreut. In der Zwischenzeit versucht SOS-Kinderdorf ihre Familien zu finden. Ist dies nicht möglich bleiben die Kinder in der Obhut von SOS.

Helfen Sie Kindern in Syrien!

Schenken Sie Kindern im Bürgerkriegsland eine Zukunft: Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Syrien - helfen Sie mit Ihrer Spende!

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