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Der Fußballstar Philipp Lahm hat bereits zwei SOS-Kinderdörfer besucht. Seit dem Jahr 2007 ist er SOS-Botschafter und untermauerte sein Engagement durch eine großzügige Spende.
Philipp Lahm findet es toll, wie Kinder bei SOS eine neue Familie finden - Foto: Wolfgang KehlDer Fußballstar Philipp Lahm (FC Bayern München) ist einer der jüngsten prominenten SOS-Unterstützer. Sein erstes SOS-Kinderdorf besuchte der damals 24-Jährige bereits im Jahr 2007. Er reiste gemeinsam mit dem Fußballprofi Steffen Hofmann (Rapid Wien) ins älteste Kinderdorf nach Imst in Tirol. Dort nahmen die beiden ihre Ernennungsurkunden als "FIFA für SOS-Kinderdörfer-Botschafter" entgegen und sprachen mit Kindern, Müttern und Betreuern. Philipp Lahm war bei seinem Besuch von der SOS-Arbeit sichtlich begeistert: "Toll, wie die Kinder hier eine neue Familie finden. Mir selbst war meine Familie immer sehr wichtig, und ich weiß, was es bedeutet, eine Familie zu haben."
Großzügige Spende
Der Fußball-Profi machte mit den Kindern des SOS-Kinderdorfs auch ein kleines Match.Zuvor hatte Lahm den SOS-Kinderdörfern eine Spende von 5000 Euro übergeben. Den Betrag hatte der Fußballprofi als Prämie der UEFA erhalten, als er in die "UEFA-Elf des Jahres 2006" gewählt wurde. Beim Abschied im Kinderdorf Imst sagte Lahm: "Heute habe ich das erste und älteste SOS-Kinderdorf gesehen. Es war toll. Jetzt freue ich mich, so bald wie möglich ein Dorf in einem ganz anderen und für mich neuen Land zu besuchen." Nur wenige Monate später besuchte Lahm das SOS-Kinderdorf Ennerdale in Südafrika, das ihn tief beeindruckte.
Philipp Lahm war so begeistert von der Atmosphäre im Kinderdorf Ennerdale, dass er eine Patenschaft für das Dorf übernahm. "Nicht alle Kinder hatten so viel Glück wie ich es in meinem Leben hatte und deshalb ist es für uns als Spieler besonders wichtig, so viel wie möglich für benachteiligte Kinder zu tun", erklärte er seinen Entschluss.
"Ich kann es nicht glauben, dass sie hier bei uns sind."
Natürlich spielte der Fußball-Profi mit den Kindern des SOS-Kinderdorfs auch ein kleines Match. Mit von der Partie war auch der Nationalspieler Piotr Trochowski, der das Kinderdorf gemeinsam mit Lahm besuchte. Den Kindern machten der Besuch und das Spiel eine riesige Freude. "Ich kann es nicht glauben, dass sie hier bei uns sind. Das ist so aufregend. Sie sind unsere Vorbilder, es ist einfach unglaublich, Ihnen die Hände zu schütteln und mit ihnen Fußball zu spielen", sagte der 15-jährige Tumelo Mathebula, der seit fast acht Jahren im SOS-Kinderdorf lebt.