Michaela May

Die Schauspielerin Michaela May ist den SOS-Kinderdörfern schon seit langem verbunden, weil sie von deren Konzept überzeugt ist: "Hermann Gmeiner hat mit den SOS-Kinderdörfern eine der wichtigsten und sinnvollsten Institutionen für Kinder in Deutschland und der ganzen Welt geschaffen."

Überzeugte Unterstützerin: Michaela May mit Kindern im SOS-Kinderdorf in Ghana - Foto: dpa/Carstensen

In ihrem vollen Terminkalender findet sie immer Zeit, für SOS zu trommeln und ruft auf ihrer Homepage, bei Lesungen und anderen Veranstaltungen der SOS-Kinderdörfer auf für Patenschaften und Spenden. Und Michaela May kümmert sich sehr persönlich, wenn es darum geht, Kinderwünsche wahr werden zu lassen: Nach einem Besuch in einem SOS-Kinderdorf in Ghana sorgte sie mit einem Aufruf in einer TV-Talkshow dafür, dass Musikinstrumente zur musikalischen Förderung der Kinder angeschafft werden konnten. Dieser spezieller Blick auf kindliche Bedürfnisse kommt nicht von ungefähr: Obwohl sie schon als Kinderstar in Filmklassikern wie Heidi und Onkel Toms Hütte mitwirkte, hat sie nach dem Abitur eine Ausbildung zur Kindergärtnerin abgeschlossen.
Aber sie blieb dem Schauspielmetier treu und arbeitete zusammen mit Erfolgsregisseuren wie Helmut Dietl. Legendär sind ihre Rollen in zahlreichen Fernsehproduktionen wie Münchner G’schichten, Monaco Franze und Kir Royal. Bekannt ist sie neben Theaterschauspiel auch durch weitere preisgekrönte TV-Serien, Fernsehfilme und Krimi-Reihen wie Polizei-Ruf 110, ausgezeichnet u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold.


Im SOS-Kinderdorf in Thailand: Schauspielerin Michaela May hat die Kinder und ihre SOS-Mütter in Chiang Rai besucht.

Die Vollblutschauspielerin zeigt immer Herz, wenn es um die Belange von Kindern geht. Für ihr soziales Engagement wurde sie mit der "Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste" und dem "Bayerischen Verdienstorden" ausgezeichnet. Wenn Michaela May unterwegs ist, plant sie, wann immer es sich ergibt, auch Besuche von SOS-Kinderdörfern mit ein. So zuletzt in Thailand, im SOS-Kinderdorf Chiang Rai. Dort haben ihr die Jugendlichen von ihren Zukunftsplänen erzählt. Sie freut sich zu hören, "welche Möglichkeiten die Kinder hier haben, wenn sie so aufwachsen in einem familiären Umfeld." Und sie, selbst Mutter zweier nunmehr erwachsener Töchter, sinniert: "Sie haben eine Mutter, solange sie hier im SOS-Dorf aufwachsen und auch darüber hinaus ist diese SOS-Mutter immer für sie da."