Annika, Joschua und die Idee mit der Pappdose

Zwei Geschwister sammeln Spenden für Afrika

Annika und Joschua
"Wollen Sie für Afrika spenden?" – so sprachen Annika und Joschua viele der Vorbeikommenden an.

Alles begann mit einer Pappdose, die zu schön zum Wegwerfen war. "Was könnten wir damit machen?", hatten sich Annika und Joschua gefragt. Vier Wochen später war die Dose voll mit Münzen und Scheinen, die sie vor ihrem Haus durch den Verkauf von Selbstgebasteltem und Spielsachen gesammelt hatten. Damit unterstützen sie ihr SOS-Patenkind in Gambia.

Eigentlich sollten es nur ein paar Nachmittage sein, an denen Annika und ihr Bruder ihre Waren den Passanten am Gehsteig anbieten. Aber dann wurden daraus fast vier Wochen. Denn die beiden hatten immer neue Ideen, was sie auf der kleinen Decke vor ihrem Penzberger Wohnhaus anbieten können: gebrauchte Spielsachen, selbstgebastelte Schlüsselanhänger und Armbänder, selbstbemalte Postkarten und Briefumschläge und vieles mehr.

Ihre Familie unterstützt ein Patenkind in Gambia

"Wollen Sie für Afrika spenden?" – so sprachen sie viele der Vorbeikommenden an und erzählen ihnen von ihrem Patenkind in Gambia. Jeder der etwas kaufte, sollte so viel dafür bezahlen, wie er wollte. Das Geld landete in der Pappdose, die die beiden zur Spendendose umfunktioniert hatten. Für die Kinder ließen sich der siebenjährige Joschua und seine neunjährige Schwester zum Bezahlen noch etwas Besonderes einfallen. Aus Papprollen bauten sie eine Art Murmelbahn mit einem versteckten Glöckchen, in die man die Münzen werfen konnte. Wenn das Geldstück das Ende der Bahn erreichte, klingelt es.

Annika und Joschuas Familie unterstützt ihr Patenkind in Gambia schon eine ganze Weile. Was die beiden Kinder motiviert, sich für die SOS-Kinderdörfer so ins Zeug zu legen, sagt Annika ganz klar und spricht damit auch für ihren Bruder: "Es ist schön, anderen zu helfen." Den Geschwistern hat ihre Aktion großen Spaß gemacht hat, wie ihre Mutter Ines Kluge bestätigt: "Sie hatten jeden Tag ein Erfolgserlebnis. Da sind sie richtig aufgeblüht." Durch einen Bericht mit Foto in der Lokalzeitung sind die beiden mit ihrer Aktion nun sogar zu kleinen Berühmtheiten in ihrem Wohnort geworden. "Viele, die wir kennen, haben unser Bild jetzt in der Wohnung hängen", sagt Annika stolz.

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