Laura Osswald: Wenn ich mich für etwas einsetze, dann richtig!

Die Schauspielerin engagiert sich für die SOS-Kinderdörfer und ruft Fans und Freunde zu Spenden auf

Bald beginnen die Dreharbeiten zur dritten Staffel von Doctor’s Diary. Die Schauspielerin Laura Osswald alias Schwester Gabi nutzt die Drehpausen, um sich in der Vorweihnachtszeit für die SOS-Kinderdörfer zu engagieren: Auf www.meine-spendenaktion.de hat sie ihre eigene Spendenaktion gestartet, um Fans und Freunde zu Spenden für die SOS-Kinderdörfer aufzurufen. Laura Osswald will 5000 Euro sammeln, um notleidenden Kindern das schönste Weihnachtsgeschenk zu schenken: ein liebevolles Zuhause. Im Interview erzählt sie, warum sie sich engagiert - und dass sie von eigenen Kindern träumt.

Laura Osswald
Laura Osswald setzt sich für die SOS-Kinderdörfer ein.
Frau Osswald, haben Sie einen guten Draht zu Kindern?
Laura Osswald: Absolut! Ich komme mit denen super klar.

Jetzt haben Sie sogar damit begonnen, für Kinder Geld zu sammeln!
Ja, das ist eine tolle Sache! Ich unterstütze die SOS-Kinderdörfer, die im Internet eine ganz neue Art zu Spenden entwickelt haben. Auf der Seite www.meine-spendenaktion.de kann jeder seine Familie, Freunde oder Kollegen aufrufen zu spenden, egal ob zum Geburtstag, zur Hochzeit oder einem anderen Anlass.

Was ist daran neu?
Das Ganze ist sehr einfach und macht großen Spaß. Auch Menschen wie ich, die keine Internetfreaks sind, können in zehn Minuten ihre eigene Aktionsseite gestalten und anschließend ihre Lieben zum Spenden aufrufen. Ein Spendenbarometer zeigt an, wie viel Geld schon zusammen gekommen ist.

Sie selbst wollen bis Weihnachten 5000 Euro sammeln.
Tausend Euro habe ich bereits! Es ist jedes Mal aufregend, wenn ich auf die Seite schaue und sehe, dass wieder jemand gespendet und einen netten Kommentar dazugeschrieben hat. Mal sind es Freunde, mal Fans, ganz gemischt.

Gehört es für einen Prominenten heute zum guten Ton, sich zu engagieren?
Ich finde, wenn man soviel Glück im Leben hatte wie ich, dann sollte man auch etwas davon weitergeben.

Wissen Sie noch, wann Sie zum ersten Mal gespendet haben?
Sogar sehr genau: Mit elf Jahren auf der Leopoldstraße in München. Ich habe fünf D-Mark für „Rettet die Igel!“ gegeben. Das war für mich eine Menge Geld.

Und nun also die SOS-Kinderdörfer.
Ich habe sehr lange überlegt, für wen ich mich langfristig engagieren möchte. Die SOS-Kinderdörfer leisten wichtige Arbeit: Sie helfen den Jungen und Mädchen, die in Not sind, zu einem guten Start ins Leben. Ich finde, diese Chance sollte jedes Kind bekommen!

Sie selbst haben noch keine Kinder.
Aber ich möchte ganz bald ganz viele haben!

Wie viele?
Naja, das wird sich zeigen. Ich kann mir auch vorstellen, erstmal ein eigenes zu bekommen und dann ein Kind zu adoptieren.

Und Ihre Karriere?
Als Schauspielerin hat man ja zum Glück die Möglichkeit, mit Kind und Kindermädchen ans Set zu kommen.

Auf RTL haben Sie als intrigante, bösartige Schwester Gabi für einigen Wirbel in „Doctor’s Diary“ gesorgt. Die Krankenhaus-Serie hat in diesem Jahr den renommierten Grimme-Preis bekommen. Nun werden in den nächsten Monaten die Dreharbeiten zur dritten Staffel beginnen.  Wissen Sie schon, wie es weitergeht?

Nein, die Bücher sind noch nicht geschrieben, aber mit dem Autor Bora Dagtekin bin ich gut befreundet und wir unterhalten uns natürlich darüber, tauschen Ideen aus.

Was machen Sie sonst noch bis zum Drehbeginn?
Ich hatte noch einige Rollen-Angebote, die ich aber abgelehnt habe. Also nutze ich die Zeit, um Sport zu machen, ich schreibe zusammen mit einer Freundin an einem Frauenroman – und engagiere mich eben für die SOS-Kinderdörfer.

Das heißt, mit der einen Aktion ist es nicht getan?
Auf keinen Fall! Ich möchte möglichst bald einmal selbst ein Kinderdorf besuchen, und dann ist in Planung, dass ich durch die Berliner Schulen ziehe und micht dort für die SOS-Kinderdörfer engagiere. Ich kann mir das gut vorstellen: Ich bin schlagfertig genug, um mich vor eine Klasse zu stellen, und wenn ich den Jugendlichen erzähle, dass die SOS-Kinderdörfer wirklich gute Arbeit machen, dann glauben sie mir vielleicht eher als ihren Lehrern. Wenn ich mich für etwas einsetze, dann richtig!

Wenn Sie jemanden als Spender des Monats vorschlagen möchten, schreiben Sie bitte an: simone.kosog@sos-kd.org

Schenken macht Freude! Starten auch Sie Ihre eigene Spendenaktion!

Einen besonderen Tag begehen und dabei Freude schenken! Nehmen Sie das Weihnachtsfest, Ihren Geburtstag, Ihre Hochzeit oder einen anderen besonderen Anlass und starten Sie Ihre ganz persönliche Spendenaktion. In nur 4 Schritten erstellen Sie Ihre eigene Spendenwebsite: www.meine-spendenaktion.de