"Weil es wichtig ist!"

Familie Geisensetter isst leidenschaftlich gerne Eis und hilft damit SOS-Kindern

Familie Geisensetter
"Einfach ein bisschen weitergeben": Familie Geisensetter
Eigentlich hat Familie Geisensetter gerade gar keine Zeit sich mit uns über ihr Engagement für die SOS-Kinderdörfer zu unterhalten. Die fünf stecken nämlich mitten im Umzugstress. Warum sie sich trotzdem ohne zu zögern die Zeit nehmen, hat einen genauso einfachen wie guten Grund. "Es ist wichtig", meint Frau Geisensetter.

Bei den Geisensetters ist nicht nur im Sommer Eissaison. Der Gefrierschrank in der Küche hält das ganze Jahr über einen Vorrat verschiedener Eissorten bereit. An seiner Tür hängt eine Eiskarte mit Preisleiste. Darüber steht: "SOS-Kinderdörfer". "Jeder der ein Eis möchte, kann es sich nehmen und spendet den entsprechenden Preis für SOS", erzählt der 14-jährige Björn. Das Geld werfen die Eisesser in den Eisbären, der neben dem Gefrierschrank steht und einmal jährlich zugunsten der SOS-Kinderdörfer geleert wird. Das Ganze hat gleich mehrere Vorteile: Eltern sparen sich die Kann-ich-noch-ein-Eis-haben-Diskussion, Kinder bekommen ihr Eis preiswerter als am Kiosk und natürlich hilft die Spende SOS-Kindern. 

Eisbär-Sparbüchse
So funktioniert´s: Eine Spende in die Eisbär-Sparbüchse für jedes Eis aus dem Kühlschrank
Wenn Freunde vorbeikommen, laden die drei Söhne Arthur (16), Björn (14) und Erik (11) ihren Besuch meist auf ein Eis ein, das sie auch selbst bezahlen. Selbst wenn sich manche darüber wundern, so kommt die Aktion im Freundeskreis doch gut an. "Die meisten verstehen das und finden es cool", sagt Björn. Nicht selten ist die Eiskarte auch Anlass für angeregte Küchengespräche mit Freunden und Bekannten.

Schon vor ihrer Eisaktion hat Familie Geisensetter immer wieder an die SOS-Kinderdörfer gespendet. "Wir haben drei gesunde Kinder und sind eine Familie. Viele Kinder haben dieses Glück nicht. Wir wollen einfach eine bisschen von dem Guten, das wir erleben, weitergeben", begründet Claudia Geisensetter ihr Engagement. Auch ihr Mann Dieter, der die Idee zur Eisaktion hatte, und ihre drei Söhne sehen das so.

Derzeit ist das Gefrierfach der Geisensetters wegen des Umzuges leider nicht ganz so gut gefüllt. Aber in der neuen Hagener Wohnung wird sich das bestimmt wieder ändern. "Wir essen weiter", sagt Claudia Geisensetter und lacht.

Wenn Sie jemanden als Spender des Monats vorschlagen möchten, schreiben Sie bitte an: simone.kosog@sos-kd.org