22.000 Menschen leben nach Ecuador-Erdbeben in Notunterkünften / Tetanus- und Gelbfieber-Impfungen dringend benötigt

04.05.16, Portoviejo: Nach dem Erdbeben in Ecuador warnen die SOS-Kinderdörfer vor einem Ausbruch von Tetanus und Gelbfieber. Bei der Katastrophe am 16. April waren mindestens 659 Menschen getötet und über 22.000 obdachlos geworden. Viele davon wurden beim Erdbeben oder der späteren Suche nach Hab und Gut in den Trümmern verletzt. Impfungen gegen Infektionskrankheiten seien deshalb nun am wichtigsten, sagt der Leiter der SOS-Kinderdörfer in Ecuador, Gontran Pelissier: "Vor allem Tetanus- und Gelbfieber-Impfungen sind nun dringend erforderlich."

In Städten rund um das Epizentrum des Erdbebens wurden die meisten Straßen und wichtige Gebäude wie Schulen und Krankenhäuser zerstört. Rund 5.400 Familien leben in Notunterkünften. Vor allem Portoviejo und Pedernales sind betroffen. Die SOS-Kinderdörfer verteilen dort Lebenswichtiges wie Wasser, Nahrung, Medizin und Taschenlampen an die Erdbebenopfer. Außerdem betreuen Psychologen und Sozialarbeiter der Hilfsorganisation die Kinder und Familien in den Notlagern.

Weitere Informationen:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
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