Eine Million Kinder in Afrika extrem unterernährt

SOS-Kinderdörfer warnen vor Hungertoten

19.02.16, Addis Abeba/München – Im Osten und Süden Afrikas leiden derzeit rund eine Million Kinder unter schwerer Unterernährung. Darauf wies die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit hin.

„Bereits zum dritten Mal seit zwei Jahren sind in Äthiopien ergiebige Regenfälle ausgefallen“, erklärte Louay Yassin, Pressesprecher der SOS-Kinderdörfer weltweit, am Freitag. „Das trifft im Osten von Afrika genauso auf Teile Kenias und Somalia zu sowie auf das südliche Afrika. Der ausbleibende Regen hatte zur Folge, dass erst die Saat im Boden verdorrt und anschließend das Vieh stirbt. Inzwischen hat sich die Situation zu einer akuten Lebensmittelknappheit ausgeweitet, die vor allem die Kinder in diesen Ländern trifft.“

Allein in Äthiopien seien rund 10 Millionen Menschen von der Hungersnot betroffen. Rund eine Million Kinder seien derzeit massiv unterernährt. „Die SOS-Kinderdörfer und andere Hilfsorganisationen sind bereits vor Ort. Wenn nicht bald koordinierte, großangelegte Hilfe anläuft, werden Kinder sterben“, warnte Yassin.

München, 19.2.16

Weitere Informationen:

Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de