Flugzeugabsturz im Kongo: Nationaldirektorin der SOS-Kinderdörfer überlebt schwer verletzt

München/Kinshasa - Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in ein dicht besiedeltes Wohngebiet im Osten des Kongo sind mindestens 21 Menschen getötet worden. Über die Zahl der Opfer gab es widersprüchliche Angaben. Zunächst waren mehr als 70 Tote angenommen worden. Wie durch ein Wunder überlebten offenbar die meisten der 79 Insassen des Flugzeugs vom Typ DC-9, darunter auch die nationale Direktorin der SOS-Kinderdörfer im Kongo. Sie wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Nach den Informationen, die den SOS-Kinderdörfern zum jetzigen Zeitpunkt vorliegen, stehen die Chancen gut, dass die verletzte Mitarbeiterin das verheerende Unglück überlebt.

Die Unglücksmaschine der kongolesischen Fluggesellschaft Hewa Bora, die in Richtung Kinshasa unterwegs war, war nach Angaben der Nachrichtenagenturen nach dem Start in Brand geraten und in ein Wohn- und Industriegebiet gestürzt. Die meisten der Opfer waren den Angaben zufolge Einwohner aus dem getroffenen Viertel.

Die Demokratische Republik Kongo gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Die SOS-Kinderdörfer sind seit 1987 im Land aktiv. Neben jeweils zwei SOS-Kinderdörfern, SOS-Jugendeinrichtungen, SOS-Kindergärten, SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen gibt es ein SOS-medizinisches Zentrum, die auch der Bevölkerung offen stehen.

München, 16. April 2008

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