SOS-Kinderdorf jetzt in Second Life

SOS-Kinderdorf setzt sich in Second Life für eine glückliche Kindheit ein

 

Innsbruck/München - Seit heute (29. Juli 2008) ist SOS-Kinderdorf in der virtuellen Welt „Second Life“ vertreten. Auf der „Insel der Glücklichen Kindheit“ können Besucher ihre schönsten Kindheitserinnerungen neu aufleben lassen und mit der virtuellen Gemeinschaft teilen.

Second Life bietet Organisationen wie SOS-Kinderdorf einen interaktiven Weg, die Öffentlichkeit für ihre Anliegen zu sensibilisieren und zu mobilisieren. Auch wenn der allgemeine Hype um die virtuelle Welt bereits ein wenig abklingt, will SOS-Kinderdorf jede Gelegenheit nützen, Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig es ist, dass Kindern eine glückliche Kindheit ermöglicht wird. Kinder, die nicht in einer liebevollen Familie aufwachsen können oder gefährdet sind, ihre Familie zu verlieren, haben kaum eine Chance auf eine geglückte Kindheit und brauchen unsere Hilfe.

Erwachsene können sich vielleicht gar nicht mehr richtig an ihre Kindheit erinnern. Ziel des virtuellen Auftrittes ist es, Menschen auf eine interaktive Reise zu schicken, auf der sie ganz unmittelbar erleben können, was eine glückliche Kindheit bedeutet. Mit der Insel der Glücklichen Kindheit will SOS-Kinderdorf ein neues Publikum erreichen, die Menschen für das Thema Kindheit sensibilisieren und sie inspirieren, auch in der realen Welt aktiv zu werden, um die Situation von Kindern spürbar zu verbessern.

Das Neuartige des Auftritts in Second Life ist, dass die Besucher der Insel keine vorproduzierten Aktivitäten zu nutzen bekommen. Vielmehr sollen die Gäste ihrer Kreativität freien Lauf lassen, um glückliche Erlebnisse aus ihrer Kindheit zu erschaffen, nochmals zu durchleben und mit anderen zu teilen. Als Ausgangspunkt wurden Plakatwände mit einigen Anregungen auf der Insel der Glücklichen Kindheit aufgestellt. Freudige Erfahrungen könnten zum Beispiel sein: Rad fahren lernen, in einer Sandkiste spielen, ein Baumhaus bauen oder Karussell fahren.

Leider haben nicht alle Kinder so viel Glück; tagtäglich werden Kinder aus verschiedensten Gründen von ihren Eltern verlassen. Besucher können sich im "Haus Frieden" durch Videos, Informationstafeln und Notizkarten interaktiv informieren, wie SOS-Kinderdorf diesen allein gelassenen Kindern hilft und was die Organisation macht, um Kinder davor zu schützen, verlassen zu werden. Des weiteren können die Besucher der Insel der Glücklichen Kindheit dazu beitragen, diesen Kindern wieder Hoffnung zu schenken - durch eine Spende oder die Übernahme einer Patenschaft.

Vom Auftritt in Second Life erhofft sich SOS-Kinderdorf, auch die virtuelle Gemeinschaft zu motivieren, sich für Not leidende Kinder zu engagieren.

SOS-Kinderdorf ist eine unabhängige, nicht-staatliche soziale Entwicklungsorganisation, die verlassenen und verwaisten Kindern in 132 Ländern und Territorien eine langfristige, familiennahe Betreuung bietet. Rund 70.000 Kinder und Jugendliche werden weltweit in 473 SOS-Kinderdörfern und 383 Jugendeinrichtungen betreut. Mehr als 139.000 Kinder und Jugendliche besuchen SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen, SOS-Kindergärten und SOS-Berufsbildungszentren. Zusätzlich unterstützt die Organisation Familien mit materiellen, psychologischen und sozialen Leistungen. Rund 254.000 Menschen profitieren von den SOS-Sozialzentren, über 500.000 Menschen von medizinischen Zentren. In Krisen- und Katastrophensituationen hilft SOS-Kinderdorf mit Nothilfeprogrammen.

Die Insel der Glücklichen Kindheit ist unter folgender Adresse zu finden:
secondlife://SOS%20Childrens%20Villages/198/159/26
Eine Führung rund um die Insel wird am 5. August 2008 um 16.00 Uhr MESZ stattfinden.

Kontakt für weitere Informationen über SOS-Kinderdorf in Second Live: Cornelis van den Hoeven - Tel: +43-512-3310-5285, Email: cornelis.hoeven (@) sos-kd.org

Kontakt für weitere Informationen über Second Life oder Linden Lab: Linden Lab Press Office, Lewis PR for Linden Lab  -  Tel: (415) 992-4434, Email: secondlife (@) LewisPR.com