SOS-Kinderdörfer in Uganda

Wie die SOS-Kinderdörfer in Uganda helfen

Die Kinder in Uganda brauchen unsere Hilfe!

Uganda hat in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte im Kampf gegen Armut und HIV/Aids erzielt. Hoffnung macht auch die Waffenruhe, die seit 2006 im Bürgerkriegsgebiet im Norden herrscht. Dennoch: Uganda ist nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt, gezeichnet von den Folgen der Aids-Epidemie und einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg. Darunter leiden vor allem auch die Kinder!

  • In Uganda ist etwa jedes achte Kind ein Waisenkind. Schätzungsweise 2 Millionen Mädchen und Jungen haben keine Eltern mehr, etwa die Hälfte davon sind Aids-Waisen.
  • Jedes fünfte Kleinkind ist unterernährt.
  • Die Kindersterblichkeit ist äußerst hoch (66 Sterbefälle/1000 Geburten). Krankheiten wie Malaria, Durchfall, Lungenentzündung und Aids fordern die meisten Kinderleben.
  • Jedes zehnte Kind im Grundschulalter besucht keine Schule.

Terror der LRA: Die Folgen des Bürgerkriegs in Nord-Uganda

Von 1986 bis 2006 tobte in Nord-Uganda ein entsetzlicher Bürgerkrieg. Die Rebellen der "Lord’s Resistance Army" (LRA) unter ihrem Anführer Joseph Kony terrorisierten die Menschen mit unvorstellbarer Grausamkeit.

  • Schätzungsweise 25.000 Kinder wurden von der LRA entführt, um als Kindersoldaten oder Sexsklaven missbraucht zu werden.
  • Etwa 1,4 Millionen Bürgerkriegsflüchtlinge - vier Fünftel davon Kinder und Frauen - suchten Zuflucht in Camps.
  • Joseph Kony und seine LRA-Kämpfer wurden zwar aus Norduganda vertrieben, doch sie halten sich irgendwo im Dreiländerdreieck von Kongo, Sudan und zentralafrikanischer Republik versteckt.

Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Uganda!

Das erste SOS-Kinderdorf in Uganda entstand in Kakiri und nahm im Sommer 1991 die ersten Waisenkinder auf. Heute gibt es in Uganda insgesamt vier SOS-Kinderdörfer. Zu den Dörfern gehören auch zwei SOS-Kindergärten und eine SOS-Jugendeinrichtung. Weiterhin bestehen eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule sowie zwei Sozial-/Medizinische Zentren. 

  • SOS-Mutter mit Kind
    SOS-Mutter mit Kind
    SOS-Kinderdörfer: Über 400 elternlose und verlassene Kinder haben in den vier ugandischen Kinderdörfern ein liebevolles Zuhause gefunden.
  • Schulbildung: Knapp 400 Mädchen und Jungen besuchen die SOS-Hermann-Gmeiner-Schule in Kakiri. Dort lernen sowohl Mädchen und Jungen aus dem SOS-Kinderdorf als auch Kinder aus bedürftigen Familien der Umgebung.
  • Familienhilfe: Das Hilfsangebot der Sozialzentren in Gulu und Kakiri richtet sich vor allem an minderjährige Mütter und Geschwisterfamilien sowie an Familien, die durch Aids/HIV in Not geraten sind. Die Unterstützung beinhaltet: Lebensmittel, medizinische Versorgung, Schulgeld, Kinderbetreuung und Ausbildungskurse. Insgesamt erreicht diese Hilfe 940 Kinder, Jugendliche und Eltern.
  • Medizinische Hilfe: Die beiden Medizinischen SOS-Zentren in Kakiri und Gulu bieten lebenswichtige Hilfe für bedürftige Familien. Knapp 16.000 Patienten - Kinder und ihre Eltern - werden jährlich an beiden Standorten behandelt.
  • Nothilfe: Im Juni 2002 startete ein SOS-Nothilfeprogramm in Gulu, um Flüchtlingskinder in Nord-Uganda zu betreuen. Aus der Nothilfe sind das SOS-Kinderdorf und das SOS-Sozialzentrum in Gulu hervorgegangen. Im SOS-Kinderdorf haben Kriegswaisen ein neues Zuhause gefunden. Im SOS-Sozialzentrum betreuen SOS-Sozialarbeiter nach wie vor Flüchtlingsfamilien und ehemalige Kindersoldaten.

Website von SOS-Kinderdorf Uganda
(verfügbar auf Englisch)

  • Helfen Sie Kindern in Not!

    Schenken Sie Not leidenden Kindern eine Zukunft: Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Afrika - helfen Sie mit Ihrer Spende oder Patenschaft!

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