SOS-Kinderdorf Bangui

SOS-Kinderdorf begann in den frühen 1990er Jahren in der Zentralafrikanischen Republik mit der Unterstützung von Familien und Kindern in der Hauptstadt Bangui. Das Land gehört auch heute noch zu den ärmsten in ganz Afrika. Viele Kinder leiden an den Folgen jahrelanger politischer Unruhen und der vorherrschenden Gewalt.

Immer mehr Kinder verlieren die elterliche Fürsorge


Kinder aus dem SOS-Kinderdorf in Bangui (Foto: SOS-Archiv)
Bangui ist mit über 700 000 Einwohnern die einzige Großstadt des Landes und liegt am Ufer des Flusses Oubangui. Das SOS-Kinderdorf befindet sich etwa sechs Kilometer vom Zentrum Banguis entfernt im Stadtteil Gbangouma.

Bangui ist das Verwaltungs- und Handelszentrum der Zentralafrikanischen Republik. Das Land ist auch heute noch landwirtschaftlich geprägt; die Mehrheit der Menschen in der Region um die Hauptstadt lebt vom Ackerbau.

Die hohe Prävalenzrate von HIV/AIDS, das instabile politische Klima, das für die Vertreibung vieler Menschen verantwortlich ist, und die hohe Arbeitslosenquote stellen für viele Familien große Belastungen dar. Schätzungsweise 3000 Kinder leben auf den Straßen von Bangui - manche betteln oder versuchen durch Gelegenheitsarbeiten etwas Geld zu verdienen. Andere leben auf der Straße, weil sie kein Zuhause mehr haben. Die meisten dieser Kinder gehen nicht zur Schule, und sie haben im Bedarfsfall nur selten Zugang zu medizinischer Versorgung.

Dringender Bedarf an einem liebevollen Zuhause für Kinder

SOS-Kinderdorf nahm nach einer offiziellen Bitte der Landesbehörden seine Tätigkeit in der Zentralafrikanischen Republik auf. Die Regierung bat uns um unsere Hilfe für Kinder ohne elterliche Fürsorge. Eine Machbarkeitsstudie belegte die dringende Notwendigkeit, Familien und Kindern materielle Unterstützung, den Zugang zum Bildungssystem und sowohl präventive als auch kurative medizinische Versorgung zu bieten. Unsere Programme sind seither stetig an die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung angepasst und weiterentwickelt worden. Durch die politischen Unruhen wurde auch die Arbeit unserer Organisation in Mitleidenschaft gezogen. Wir haben sehr hart gearbeitet um die lokale Gemeinschaft zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Kinder in unserer Obhut sicher sind.

Spielen mit Freunden im Freiern ist wieder ein Teil der Kindheit (Foto: SOS-Archiv)

 

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