Kolumbien

Wie die SOS-Kinderdörfer in Kolumbien helfen

Die Kinder in Kolumbien brauchen Ihre Hilfe!

Kolumbien leidet seit mehr als vier Jahrzehnten unter dem bewaffneten Konflikt zwischen Regierung und verschiedenen meist im Drogenhandel verstrickten militanten Gruppen. Trotz der  Demobilisierung  im Jahr  2006 von offiziell 32.000 Paramilitärs kommt es vor allem im den ländlichen Gebieten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Monat für Monat müssen etwa 18.000 Kolumbianer ihre Heimat aufgrund der Konflikte verlassen. Über drei Millionen Flüchtlinge suchen Schutz im eigenen Land. Unter den Entwurzelten sind viele Familien, die unter dem Druck häufig zerbrechen. Kinder verlieren ihren Halt.

  • Trotz eines Gesetzes, das den Einsatz von Jugendlichen unter 18 Jahren in der Armee verbietet, gibt es in Kolumbien noch schätzungsweise 14.000 Kindersoldaten. Davon sind vermutlich mehrere tausend noch unter 15 Jahre alt. 
  • Der Einsatz von Landminen nimmt in Kolumbien nicht ab. Jeden Tag sterben mindestens drei Menschen durch eine Mine. Kinder sind davon besonders stark betroffen, da sie beim Spielen oft unachtsam sind oder Dinge, die auf dem Boden herumliegen, einfach aufheben.
  • Gesundheitliche Versorgung: Rund ein Drittel aller Kinder leidet unter Blutarmut. Knapp sieben Prozent der Neugeborenen hat Untergewicht und etwa 15 Prozent der Kinder unter fünf Jahren liegen in ihrer Entwicklung zurück.
  • Vor allem in den ländlichen Gebieten fehlt es den Menschen an einer ausreichenden medizinischen Versorgung und an Bildungseinrichtungen.
  • Indigene Einwohner und Kolumbianer mit afrikanischen Wurzeln sind deutlich benachteiligt: Die Armutsrate ist unter ihnen wesentlich höher als unter der übrigen Bevölkerung. Zudem sind diese Gruppen häufiger Opfer von Vertreibungen.
  • Helfen Sie Kindern in Not!

    Schenken Sie Not leidenden Kindern eine Zukunft: Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Lateinamerika - helfen Sie mit Ihrer Spende oder Patenschaft!

     Jetzt helfen!