Peru

Wie die SOS-Kinderdörfer in Peru helfen

Die Kinder in Peru brauchen unsere Hilfe!

Ein kleiner Junge im SOS-Kinderdorf Pachacamac
Ein kleiner Junge im SOS-Kinderdorf Pachacamac

Ungleichbehandlung von Mädchen, Diskriminierung von indigenen Familien, Entwicklungsunterschiede von Stadt und Land: Viele Kinder in Peru erfahren Ungerechtigkeit und leben unter schwierigen Bedingungen. 1,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Peru leben in absoluter Armut. Sie sind unterernährt, müssen Kinderarbeit leisten und besuchen keine Schule. Frühe Schwangerschaften und Gewalt im Elternhaus beeinträchtigen die Entwicklung der Kinder.

  • Diskriminierung: Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen wird die indigene Bevölkerung Perus diskriminiert. Viele Kinder haben keinen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.
  • Gesundheit: 21 Prozent aller Todesfälle im Land betreffen Kinder unter fünf Jahren. Überdurchschnittlich viele Frauen sterben aufgrund von Komplikationen bei der Geburt. Peru zählt zu den Ländern mit der höchsten Kinder- und Müttersterblichkeit in Lateinamerika.
  • Bildung: Vor allem in ländlichen Regionen gehen viele Kinder nicht zur Schule. Mädchen wird der Zugang zu Bildung erschwert. 10 Prozent aller Menschen können weder lesen, noch schreiben.
  • Umweltprobleme: Die Landbevölkerung ist besonders abhängig von einer intakten Umwelt. Abholzung und Brandrodung zerstören Ackerland – mit dramatischen Folgen für die Familien auf dem Land.
  • Straßenkinder: Die Armut auf dem Land zwingt die Menschen, ihr Land zu verlassen. Sie hoffen auf Arbeit in Perus Hauptstadt Lima, landen aber zumeist in den Elendsvierteln. Nach Schätzungen leben und arbeiten 20.000 Kinder in den Straßen der 8-Millionen-Einwohner-Stadt.

So helfen die SOS-Kinderdörfer weltweit in Peru

Das erste SOS-Kinderdorf in Peru entstand 1975 in Zárate bei Lima. Heute gibt es in Peru zwölf SOS-Kinderdörfer, 18 SOS-Jugendeinrichtungen sowie zehn SOS-Sozialzentren an insgesamt zwölf Standorten und ein SOS-Berufsbildungszentrum. Insgesamt profitieren über 9.500 Menschen von der SOS-Arbeit in Peru.

  • Eine Mutter und ihr Kind profitieren vom SOS-Familienstärkungsprogramm
    Eine Mutter und ihr Kind profitieren vom SOS-Familienstärkungsprogramm in Peru
    In den zwölf SOS-Kinderdörfern des Landes wachsen derzeit insgesamt 754 Kinder in einem liebevollen Zuhause auf.
  • 354 Jugendliche werden in den 18 SOS-Jugendeinrichtungen betreut. Sie machen eine Berufsausbildung oder besuchen eine weiterführende Schule.
  • Die 10 SOS-Sozialzentren in Peru unterstützen Familien in Not und leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Kinder erhalten Zugang zu medizinischer Versorgung, Ernährung und Bildung. Fortbildungsangebote und Tagesmütter-Projekte unterstützen die Eltern. Insgesamt werden mehr als 2900 Familien vielseitig und nachhaltig gefördert.
  • Im SOS-Ausbildungszentrum in Lima werden SOS-Mütter und SOS-Mitarbeiter ausgebildet.
  • SOS-Nothilfe: Die SOS-Kinderdörfer in Peru leisteten in der Vergangenheit mehrmals Nothilfe, zuletzt nach dem schweren Erdbeben im August 2007.
  • Helfen Sie Kindern in Not!

    Schenken Sie Not leidenden Kindern eine Zukunft: Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Lateinamerika - helfen Sie mit Ihrer Spende oder Patenschaft!

     Jetzt helfen!