SOS-Kinderdorf Peking

Je mehr sich Chinas Wirtschaft dem Westen öffnete, desto mehr Menschen wanderten in die Hauptstadt des Landes. Damit wuchs auch der Bedarf an Einrichtungen für die Betreuung von Kindern.

Da die Anzahl der verwaisten und verlassenen Kinder in der Region um die Hauptstadt immer weiter anstieg, beschloss man, dort ein SOS-Kinderdorf zu errichten. Die Stadtverwaltung von Peking stellte ein 5 ha großes Grundstück in Daxing, Huang Cu Stadt, der ersten Satellitenstadt Pekings, zur Verfügung. Das Gelände liegt ca. 15 km vom Stadtzentrum entfernt.

Das SOS-Kinderdorf Peking umfasst 15 Familienhäuser, in denen bis zu 120 Kinder betreut werden können. Außerdem wurden ein Haus für den Dorfleiter, eines für die so genannten SOS-Tanten (Familienhelferinnen, die die SOS-Kinderdorfmütter unterstützen und sie während Urlaub oder Krankheit vertreten), eine Mehrzweckhalle sowie ein Verwaltungs- und Servicebereich errichtet.

Dem Dorf sind ein SOS-Kindergarten, wo in vier Gruppenräumen bis zu 120 Kinder betreut werden können, und ein SOS-Ausbildungszentrum angeschlossen. In diesem Zentrum finden Schulungen für SOS-Kinderdorfmütter und andere MitarbeiterInnen statt. Es verfügt über sieben Seminarräume, drei Besprechungszimmer, 23 Gästezimmer, drei Speisesäle, eine Küche, eine Verwaltungseinheit und eine Bibliothek.

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