Pakistan

Wie die SOS-Kinderdörfer in Pakistan helfen

Unterernährung, Gewalt, Kinderarbeit und fehlende Bildung – viele Kinder in Pakistan leiden unter schlechten Lebensbedingungen. Besonders Mädchen haben es in Pakistan schwer: Viele Mädchen aus konservativen Familien dürfen keine Schule besuchen oder werden daran gehindert, einen Schulabschluss zu machen.
  • Unterernährung: Es wird geschätzt, dass etwa 30 Prozent der Kinder unterernährt sind und keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben.
  • Gesundheit: Ein Kind von 10 Kindern stirbt, bevor es fünf Jahre alt wird. Die meisten Kinder sterben an Lungenentzündung und Durchfallerkrankungen. Zudem ist die Müttersterblichkeit sehr hoch: Pro 100.000 Lebendgeburten sterben nach Schätzungen zwischen 350 und 600 Mütter.
  • Bildung: Nur etwa die Hälfte aller Kinder Pakistans besucht die Grundschule. Davon sind 58 Prozent Jungen, aber nur 48 Prozent Mädchen. Zwei Drittel der pakistanischen Frauen können weder lesen noch schreiben.
  • Kinderarbeit: Nach Schätzungen müssen 3,6 Millionen Kinder unter 14 Jahren schwer arbeiten. Sie werden ausgebeutet und arbeiten unter sehr schlechten Bedingungen.
  • Infrastruktur: Das Erdbeben im Jahre 2005 hat der ohnehin schwachen Infrastruktur des Landes erheblich geschadet: 8.000 Schulen und 80 Prozent der Gesundheitszentren wurden zerstört.

Helfen Sie Kindern in Not!

Schenken Sie Not leidenden Kindern eine Zukunft: Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer - helfen Sie mit Ihrer Spende oder Patenschaft!
 Jetzt helfen!

So helfen die SOS-Kinderdörfer in Pakistan

Die SOS-Kinderdörfer arbeiten seit 1975 in Pakistan. Bei allen Aktivitäten achten die SOS-Kinderdörfer darauf, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen eingebunden und gefördert werden.

 

  • Ein Junge spielt Cricket im SOS-Kinderdorf Lahore
    Ein Junge spielt Cricket imSOS-Kinderdorf Lahore
    In den elf SOS-Kinderdörfern Pakistans wachsen derzeit 1.198 Kinder auf.
  • Rund 5.900 Kinder besuchen die insgesamt acht SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen Pakistans.
  • Es gibt sieben SOS-Jugendeinrichtungen in Pakistan. Dort leben 232 Jugendliche.
  • 894 Jugendliche erhalten eine Ausbildung in den fünf SOS-Berufsbildungszentren des Landes.
  • Ein medizinisches SOS-Zentrum führt jährlich 6.400 Behandlungen durch.
  • 10.153 Menschen profitieren von den fünf SOS-Sozialzentren. Davon werden insgesamt 4482 Kinder und Erwachsene durch die SOS-Familienhilfe unterstützt.
  • Im Bau befinden sich derzeit vier SOS-Kinderdörfer, vier SOS-Jugendeinrichtung und sechs Sozialprogramme.

Das Erdbeben im Jahre 2005

Zerstörungen nach dem Erdbeben
IZerstörungen nach dem Erdbeben

Am 8. Oktober 2005 zerstörte das stärkste Beben seit 100 Jahren große Gebiete in Nordpakistan sowie Teilen Afghanistans und Indiens. Dabei starben etwa 73.000 Menschen, über 2,8 Millionen Personen wurden obdachlos und geschätzte 2,3 Millionen mussten hungern.

Sofort nach der Katastrophe starteten die SOS-Kinderdörfer ihr Nothilfeprogramm. Zelte und Decken wurden verteilt, medizinische Zentren aufgestellt. Außerdem sorgen die SOS-Kinderdörfer für die sichere Unterbringung und Betreuung von Waisenknidern und unbegleiteten Kindern und Frauen und initiieren ein Familienzusammenführungsprogramm.

Die SOS-Kinderdörfer sind die einzige Organisation, der die pakistanische Regierung erlaubte, Waisenkinder aus dem pakistanisch verwalteten Teil Kaschmirs aufzunehmen.

Homepage der SOS-Kinderdörfer Pakistan

Ausführliche Informationen, Panoramafotos, 3-D-Modelle, sowie eine virtuelle Tour durch die Kinderdörfer Pakistans erhalten Sie auf der Homepage der SOS-Kinderdörfer Pakistan, www.sos.org.pk

  • Helfen Sie Kindern in Not!

    Schenken Sie Not leidenden Kindern eine Zukunft: Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer - helfen Sie mit Ihrer Spende oder Patenschaft!
     Jetzt helfen!