Aktuelle Infos und Hintergründe über die SOS-Kinderdörfer.
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Aufklärung, medizinische Versorgung, Schulgeld, ein neues Zuhause im SOS-Kinderdorf: Wie die SOS-Kinderdörfer Aids-Waisen und von HIV/Aids betroffenen Familien eine Perspektive geben.
Hier berichten wir von Kindern und Familien, die durch HIV/Aids in Not geraten sind und denen SOS beisteht: Madeleine, eine Witwe mit fünf Kindern in Ruanda, erzählt, wie sie wieder Hoffnung schöpfte. Oder lesen Sie, was Shani, eine Aids-Waise, erleiden musste, bevor sie im SOS-Kinderdorf in Südafrika ein neues Zuhause fand.
Joyces Mutter ist HIV positiv, sie liegt seit über einem Jahr im Krankenhaus, vom Vater gibt es keine Spur. Die Zweitgeborene Tochter der Familie erzählt, wie ihr SOS bei der Versorgung ihrer drei Geschwister geholfen hat.
In Simbabwe ist nahezu jedes vierte Kind ein Waisenkind. Die Aids-Epidemie im südlichen Afrika nimmt unzähligen Mädchen und Jungen die Eltern. Drei Lehrer der SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule in Bindura erzählen, was das bedeutet.
Shani hatte keine Kindheit: Nach dem Aids-Tod ihrer Mutter wurde sie misshandelt und missbraucht. Sie zitterte vor Angst, als sie ins SOS-Kinderdorf Umtata kam. Doch bald fasste sie Vertrauen zu ihrer neuen Familie. Heute spielt sie Handball und liebt Hähnchen.
Zanana wirkt für ihre 26 Jahre ungewöhnlich reif. Die junge Frau ist HIV-infiziert. Trotzdem umarmt sie das Leben. Und ihre Kraft gibt sie an andere weiter. Sie betreut als ehrenamtliche Mitarbeiterin eine Selbsthilfegruppe für HIV-Infizierte im SOS-Sozialzentrum in Umtata/Südafrika.
Nach dem Aids-Tod ihres Mannes wusste Madeleine nicht, wie es mit ihr und ihren fünf Kindern weitergehen sollte. Heute hat die Witwe, selbst HIV-infiziert, wieder Hoffnung. Sie und ihre Kinder erhalten lebenswichtige Hilfe durch die SOS-Familienstärkung in Ruanda.
Vor einigen Monaten starb Chris' Vater an Aids. Der Tod ist ständiger Begleiter in Simbabwe, wo die Aids-Epidemie grassiert. Das SOS-Sozialzentrum Bindura bietet Aids-Waisen auch psychologischen Beistand.
Tombi, selbst fast noch ein Kind, muss alleine für ihr Baby und ihren kleinen Bruder sorgen. Wie die SOS-Kinderdörfer in Südafrika der Geschwisterfamilie eine Perspektive geben: