Appell an G7-Gipfel: Tragödie von Idlib stoppen

90 Kinder binnen vier Wochen getötet

23.08.2019 - Vier Wochen, 400 Tote, darunter 90 Kinder: Die SOS-Kinderdörfer rufen anlässlich des G7-Gipfels im französischen Biarritz (24. bis 26. August) die Gipfelteilnehmer dazu auf, das Sterben in der syrischen Rebellenhochburg Idlib zu einem Schwerpunkt auf der Tagesordnung zu machen.
In der syrischen Provinz Idlib toben schwere Kämpfe. Hunderttausende wurden seit April in die Flucht getrieben. Foto: Fares Haj Ebraheem
In der syrischen Provinz Idlib toben schwere Kämpfe. Hunderttausende wurden seit April in die Flucht getrieben. Foto: Fares Haj Ebraheem

Allein im Juli seien mehr Menschen in dem Bürgerkriegsland getötet worden als im gesamten Jahr 2018. "In der Region gibt es weder sauberes Wasser noch genug Nahrung für Kinder. Selbst Krankenhäuser werden bombardiert", sagt Louay Yassin, Pressesprecher der Hilfsorganisation. "Die führenden Industrienationen müssen jetzt alles in ihrer Macht Stehende tun, um eine Katastrophe zu stoppen, die sogar die Massaker von Ost-Ghouta und Aleppo in den Schatten stellen könnte."