Video: Zwei Jahre nach Erdbeben

Nepal ein Land im Aufbau. SOS baut über 250 Häuser

Die SOS-Kinderdörfer konnten Dank Ihrer Spenden, Kindern und Familien in Nepal einen Neuanfang ermöglichen. SOS baut insgesamt 277 Häuser für Menschen in Not. Doch noch immer leben viele Menschen in Trümmern.

Leben in Ruinen - Nepal ist zwei Jahre nach dem Erdbeben immer noch ein Land im Aufbau. Die SOS-Kinderdörfer weltweit helfen den Menschen vor Ort, endlich in ein normales Leben zurückzukehren. SOS baut insgesamt 277 Häuser in Bhimter und anderen Orten in Nepal.

SOS baut fast 300 Häuser für Menschen in Not

Noch immer prägen Trümmerhaufen und Ruinen das Bild in Nepal. SOS hilft den Familien beim Wiederaufbau. Fast 300 Häuser werden gebaut. Foto: SOS-Archiv

Die SOS-Mitarbeiterin Elitsa Dincheva aus München machte im April 2015 Urlaub in Nepal und befand sich plötzlich mitten im Katastrophengebiet. Vor kurzem hat sie sich ein Bild gemacht, wie es zwei Jahre nach dem Erdbeben in Nepal aussieht. “Ich finde es schockierend, dass so viele Häuser hier noch immer zerstört sind. Man sieht zu viele Ruinen“, sagt Dincheva.

In den zehn SOS-Kinderdörfern in Nepal leben insgesamt 1200 Kinder. Ihre Häuser blieben aufgrund der erdbebensicheren Bauweise heil. Dennoch herrschte vor zwei Jahren Ausnahmezustand – Schulen waren geschlossen und viele Kinder waren traumatisiert. Das Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert 90 Sekunden lang das Land im Himalaya. Dieses Beben und mehrere Nachbeben kosteten knapp 9.000 Menschen das Leben und zerstörten mehr als 600.000 Häuser. Verletzte und Obdachlose wurden wochenlang in Zeltlagern von Organisationen wie den SOS-Kinderdörfern weltweit versorgt.

Noch immer leben viele Menschen in Trümmern

Kinder in einer Nothilfe-Kita in Nepal. Während die Eltern sich um den Wiederaufbau ihrer Häuser kümmern, können die Kinder in Ruhe und Sicherheit spielen. Foto: SOS-Archiv

Der Wiederaufbau lief in den ersten Monaten nach dem Erdbeben nur schleppend an. Da Nepals Regierung beschlossen hat, dass Bauarbeiten nur von Hauseigentümern selbst und nicht von Hilfsorganisationen durchgeführt werden dürfen, lief der Hausbau lange nur schleppend. Viele Menschen hatten keine Fachkenntnisse im Hausbau. Durch einen Umweg konnte SOS doch noch helfen. Projektleiter Gopal Ghimire: “Wir haben die Leute im Dorf ausgebildet. Wir brachten ihnen bei, wie man ein Haus baut. Alle, die wir ausgebildet haben, haben nicht nur ihr eigenes Haus gebaut. Sie helfen auch den anderen in der Gemeinschaft beim Hausbau.“

Nepal zwei Jahre nach dem Erdbeben ist ein Land im Aufbau mit Menschen, die trotz ihrer schrecklichen Erinnerungen nach vorne blicken. Die SOS-Kinderdörfer helfen den Familien und Kindern auch in Zukunft beim Aufbau.

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