Hilfe in der COVID-19-Krise in Afrika

Aktuelles Spendenprojekt für Stiftungen

Inzwischen hat die Corona-Pandemie auch Afrika erreicht. Angesichts einer drohenden massiven Infektionswelle sind Aufklärungsarbeit und Präventionsmaßnahmen dringend erforderlich. Am Beispiel der Mutter-Kind-Klinik in Somalia zeigen wir die Hilfsmaßnahmen der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Mitarbeiterinnen der SOS-Klinik in Somalia zeigen Müttern und Kindern wichtige Hygienemaßnahmen.

Gravierende Folgen erwartet

Die Corona-Krise trifft Afrika völlig unvorbereitet und unvermittelt. Wo Armut, schlechte hygienische Verhältnisse und ein schwaches Gesundheitssystem aufeinandertreffen, sind gravierende Folgen zu befürchten.

Entgegen der Situation in den Industrienationen sind auch Kinder in vielen Ländern Afrikas besonders gefährdet, da ihr Immunsystem durch Mangelernährung sowie Krankheiten ohnehin schon geschwächt ist. Allein die regelmäßige Versorgung mit Wasser und Nahrung sowie der Zugang zu sanitären Einrichtungen bleibt für die meisten Somalier reines Wunschdenken. Im John Hopkins Global Health Security Index 2019 belegt Somalia den 194. Platz unter insgesamt 195 Ländern. In den Bereichen Notfallvorsorge, Notfallmaßnahmen, Infektionskontrolle und Zugang zur Gesundheitsversorgung werden kaum minimale Standards erreicht.

Ausrüstung und Fachkräfte fehlen

In Somalia fehlt die notwendige Ausrüstung für die Art der Intensivpflege, die COVID-19-Patienten dringend benötigen. Tests sind nur in der Hauptstadt Mogadishu möglich, daher wird von einer großen Dunkelziffer auf dem Land ausgegangen. Proben werden im Ausland ausgewertet, was zu bedeutenden Verzögerungen der Ergebnisse sorgt. Die Regierung bittet um humanitäre Hilfsleistung aus dem Ausland, einige Geberländer haben jedoch ihre Hilfsleistung gestoppt oder reduziert, da sie mit der Bekämpfung des Virus im eigenen Land konfrontiert sind.

Hilfe durch die SOS-Mutter-Kind-Klinik in Mogadishu

Die SOS-Mutter-Kind-Klinik in Mogadishu bietet medizinische Versorgung für Mütter und Säuglinge aus 14 Bezirken und 63 Dörfern im Nordwesten von Mogadishu. Das Einzugsgebiet umfasst über 500.000 Menschen. Durch zusätzliche Unterstützung der medizinischen Einrichtungen in Mogadishu sollen Kinder und Mütten vor der COVID-19-Infektion geschützt werden und die Sterblichkeitsrate vermindert werden.

Die Hilfe ist sehr breit gefächert:

  • Aufklärung und Prävention sowie versorgung mit Hygieneartikeln und Reinigungsmitteln.
  • Schutzkits für Pfleger und Ärzte der medizinischen Einrichtungen.
  • Mitarbeiter werden geschult, um Corona-Infektionen mit Labortests nachweisen zu können.
  • Isolierstationen für Kranke werden eingerichtet.
  • Mobile SOS-Gesundheitsteams stehen bereit, um Familien und Gemeinden in Quarantäne zu versorgen.
  • Familien in Not erhalten finanzielle Unterstützung, um ihnen Zugang zur lokalen medizinischen Versorgung zu ermöglichen.
  • Familien in Krisensituationen brauchen auch therapeutische Begleitung – und unsere afrikanischen SOS-Psychologen sind oftmals die einzigen vor Ort, die Kindern und Familien hier beistehen können.

So können Sie helfen

Ausführliche Informationen finden Sie in unserem Projektvorschlag.

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