Stiftungsthema: Gesundheitswesen

Die SOS-medizinischen Zentren sind oft lebensrettende Anlaufstellen für kranke Kinder und ihre Familien. Mit Unterstützung Ihrer Stiftung ermöglichen Sie vielen Menschen, die sonst ungenügenden Zugang zu medizinischen Einrichtungen haben, eine Gesundheitsversorgung.

Vorsorge ist wichtig. Eine Ärtztin untersucht einen Jungen im SOS-medizinischen Zentrum in Da Lat, Vietnam. Foto: Dominik Sansoni
Manchmal werden Kinder krank – überall auf der Welt. Außerdem haben die Kinder in den SOS-Kinderdörfern oft spezielle Krankheitsbilder, die durch ihre Vorgeschichte bedingt sind: Viele der Mädchen und Jungen leiden an den Folgen psychischer Verletzungen, zudem gelangen sie oft unterernährt oder mit verschleppten Krankheiten ins Kinderdorf.

SOS-Medizinische Zentren

In Gebieten, wo es kaum medizinische Versorgung gibt, unterhält SOS-Kinderdorf eigene SOS-medizinische Zentren. Ärzte, Krankenschwestern und Hebammen versorgen nicht nur die Patienten aus dem SOS-Kinderdorf, sondern auch aus der Nachbarschaft. So reicht die medizinische Versorgung weit über die Dorfgrenzen hinaus und bietet zahlreichen Familien den sonst kaum erschwinglichen Zugang zu ärztlicher Behandlung, Medikamenten und Therapien.

Dabei ist nicht nur die Behandlung, sondern auch die Prävention wichtig: In vielen SOS-Kindergärten und Kindertagesstätten kontrollieren regelmäßig Kinder-, Zahn- oder Augenärzte die gesundheitliche Entwicklung der Kinder und sichern damit eine medizinische Grundversorgung für tausende Kinder.

Neben ärztliche Leistungen sind Aufklärung, Ernährungs- und Hygienelehre, HIV/AIDS-Prävention und Gesundheitsberatung weitere Bestandteile der Arbeit. Impfaktionen z.B. gegen Polio oder Tuberkulose und Malariaprophylaxe ergänzen das Angebot.

Hilfe weltweit

Jährlich werden weltweit jährlich tausende Patienten in 75 SOS-medizinischen Zentren behandelt, vor allem in Afrika und Asien. Manche sind ambulante Stationen, andere sind Krankenhäuser, in denen Patienten auch stationär aufgenommen werden.

Eine besondere Rolle spielen dabei die SOS-Mutter-Kind-Kliniken, die auf Geburtsvorbereitung, Geburtshilfe und Versorgung von Neugeborenen und Kleinkindern spezialisiert sind. Sie tragen wesentlich dazu bei, die Kinder- und Müttersterblichkeit in ihrer Region zu senken – eines der Millennium-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen.

Wie Sie als Stiftung helfen können

Der hinterlegte Projektvorschlag stellt ein SOS-medizinisches Zentrum vor, als Beispiel für die vielen Zentren weltweit.

Wenn Sie eine SOS-medizinische Einrichtung in einem anderen Land wünschen, schlagen wir Ihnen gern ein entsprechendes Projekt vor. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt zu uns auf.

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