Treuer Pate

Sein erstes Patenkind ist längst erwachsen: Seit fast 30 Jahren unterstützt Josef Kammerschen Kinder in verschiedenen SOS-Kinderdörfern.
Josef Kammerschen
"Wir haben in Imst erlebt, wie gut unsere Spendengelder wirken", erinnert sich Josef Kammerschen an seine Besuche im SOS-Kinderdorf.

Josef Kammerschen ist viel beschäftigt. Zwar ist er Rentner und muss dementsprechend nicht mehr jeden Tag zur Arbeit, aber trotzdem hat er einen vollen Kalender. Wenn er nicht gerade mit seiner Frau auf Reisen ist oder seinen vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgeht, findet man ihn bei der Gartenarbeit. Zumindest in dem Moment, als wir uns bei ihm melden, um ihm für sein treues, jahrzehntelanges Engagement für die SOS-Kinderdörfer zu danken. Dafür macht er dann auch gerne eine kleine Pause von der Gartenarbeit.

Thomas Hürter, Renate Kammerschen, Petra Fink und Josef Kammerschen.
Seit 1989 unterstützen sie gemeinsam SOS-Patenkinder: Thomas Hürter, Renate Kammerschen, Petra Fink und Josef Kammerschen.

"Ich habe 1989 auf der Weihnachtsfeier meiner damaligen Firma angeregt, gemeinsam SOS-Patenkinder zu unterstützen. So ging das los", erinnert sich der 69-Jährige. Damals haben insgesamt neun Leute mitgemacht. "Von dieser Gruppe sind heute immer noch zwei dabei, die mir jeden Monat einen Beitrag überweisen, den ich an die SOS-Kinderdörfer für die Patenschaften weitergebe. Petra Fink und Thomas Hürter heißen die beiden." Von Josef Kammerschen selbst fließt ein Großteil der Einnahmen, die er jedes Jahr als Nikolaus bekommt, in die Patenschaften. "Seit rund 38 Jahren mache ich den Nikolaus in Firmen, Vereinen und Familien."

Besuche im SOS-Kinderdorf im österreichischen Imst

Sein erstes Patenkind lebte damals im weltweit ersten SOS-Kinderdorf im österreichischen Imst. Mehrmals haben er und seine Frau Renate das Kind dort besucht. Beide haben das Familien- und Dorfleben kennen und schätzen gelernt. "Es war alles sehr herzlich. Wir haben in Imst erlebt, wie gut unsere Spendengelder wirken", erinnert sich Josef Kammerschen an die Besuche. Auch wenn das Patenkind mittlerweile längst der Kinderdorffamilie entwachsen ist, haben die drei immer noch Kontakt. Renate steht voll hinter dem Engagement ihres Mannes. Auf die Patenschaft in Imst folgten viele weitere in Europa, Afrika und Amerika.

Noch während wir mit Josef Kammerschen telefonieren, klingelt es an der Tür. Ein Freund kommt, um bei der Gartenarbeit zu helfen. Er ist eben viel beschäftigt. Für die "Beschäftigung" mit den SOS-Kinderdörfern danken wir ihm, seiner Frau Renate und seinen langjährigen Mitstreitern Petra Fink und Thomas Hürter herzlich!

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