Seid schafft ein besseres Leben für andere

“Seid ist ein Beispiel für Mut, Engagement und Stärke. Jemand, der für Drogenmissbrauch und Diebstahl bekannt war, und dem abgeschworen hat. Nun ist er ein Mensch, der zur Entwicklung seiner Gemeinschaft beiträgt.“ – Abeba Tiume-Lissan, Beraterin für familiennahe Programme im SOS-Kinderdorf Äthiopien.


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    Bevor er 1981 Teil der SOS-Kinderdorf-Familie in Addis Abeba, Äthiopien, wurde, überlebte Seid Nurye (38) eine Hungersnot im Norden des Landes. Er beschreibt seine Zeit im Dorf als „goldene Tage“ und erinnert sich an Lachen, Spaß, Picknicks und Spiele, die er mit seinen Freunden spielte.
  • Leider hatte Seid Umgang mit falschen Freunden,  die ihn dazu überredeten, die Schule abzubrechen und Drogen zu nehmen. Bald fand er sich auf der Straße von Addis Abeba wieder, wo er Taschendiebstähle beging, um zu überleben.
  • Von SOS-Kinderdorf bekam er trotzdem die Möglichkeit,  eine Ausbildung zum Schneider zu machen. Nach Abschluss der Ausbildung erhielt er eine kleine Nähmaschine und Geld, um sich Material zu kaufen und seine Miete für ein halbes Jahr bezahlen zu können.
  • Seid besitzt bereits zwei Schneidereien, in denen er derzeit vier junge Menschen beschäftigt. Er wählt junge Menschen  mit geringen Qualifikationen aus, die aber großes Interesse daran haben, zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Er träumt davon, seine Geschäfte noch weiter ausbauen zu können, um noch mehr Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen.
  • Weil er an sich glaubt, ist er ein Vorbild für junge Menschen. Er hilft ihnen dabei, schwierige Lebensumstände zu überwinden, indem er sie ausbildet und beschäftigt.
“Wenn diese jungen Menschen die Möglichkeit haben, ändern sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer Familien und der Gemeinschaft”,  ist Seid überzeugt.

 


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