"Ich weiß nichts Besseres, als einem Kind zu helfen"

Zitate von SOS-Gründer Hermann Gmeiner

Hermann Gmeiner über die SOS-Kinderdorf-Idee, seine Bewegründe, über die Liebe und den Frieden. Lesen Sie eine Auswahl von Zitaten des SOS-Gründers.

Warum er die SOS-Kinderdörfer gründete

"Ich wollte nichts Anderes, als dem entwurzelten Kind jene Welt der Geborgenheit schenken, die es braucht, um gedeihen zu können."

"Ich habe eines Tages dieses Schicksal der Kinder nicht mehr ertragen und glaubte, es muss einen anderen Weg geben, diesen Kindern zu helfen. Es muss einen Weg geben, diese Kinder wieder hereinzuholen in die Gesellschaft. Dieses Kind zu einem unsrigen zu machen. Dem Kind wieder eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Daheim, dass dieses Kind wieder einen Alltag erleben darf wie jedes andere Kind in dieser Welt."

Über die SOS-Idee und ihre vier Prinzipien

"Ich weiß nichts Besseres, einem Kind zu helfen, als ihm eine Mutter zu geben, Geschwister zu geben, ein Haus, ein Dorf zu geben."

"Einem Kind, das heraus gefallen ist aus dem Nest, eine Mutter, Geschwister, ein Haus geben - das ist alles. Einfacher geht es nicht mehr. Das war der Erfolg der ersten 30 Jahre. Das müssen wir weiterhin tun, dann werden wir in 30 Jahre wahrscheinlich auf der ganzen Welt, in jedem Land, in jedem Staat ein Kinderdorf haben."

"Millionen Freunde in aller Welt haben mir geholfen, Kindern in den SOS-Kinderdörfern ein Zuhause zu geben. Auf Tausende von Kindern strahlt die Idee zusätzlich durch die SOS-Sozialeinrichtungen aus. In allen großen Weltreligionen existieren diese Dörfer des Friedens, die keine Rassenunterschiede kennen. Das ist eine Sensation des Guten! Wir machen Niemandskinder zu Glückskindern. Ihr Lachen, ihre Lebensbejahung ist uns Dank! Die Kinder dieser Welt sind unsere einzige Hoffnung."

Über die Liebe

"Gutes tun und das Gute in der Welt zu vermehren, ist letzten Endes keine Frage der Methode, sondern der mitfühlenden und mitverantwortenden Liebe, die wir anderen gegenüber empfinden."

"Liebe ist so viel! Sie ist eine Macht, die uns beherrscht. Sie ist eine Kraft, die uns bewegt. Sie ist von Gott. Alles, was den Menschen menschlich macht und über das rein Kreatürliche hinaushebt, alles Gutsein, Starksein und Schönsein kommt aus der Liebe. Liebe befähigt auch unsere SOS-Kinderdorf-Mütter, sich verlassener, fremder Kinder anzunehmen, als ob es ihre eigenen wären. Warum? Ihre Liebe ist Freude darüber, dass es diese Kinder gibt. Liebe ist Freude, Freude am Dasein der anderen, unserer Mitmenschen, Freude darüber, dass es sie gibt. In dieser Freude, dank dieser Freude - durch die Liebe also - ist ein jeder von uns, ist jeder Mensch auf dem Erdenrund mit dem anderen vereint und mehr, als er auf sich allein gestellt wäre."

Über den Frieden

"All unser Bemühen um das im Stich gelassene Kind muss letzten Endes auch als Beitrag zum Frieden verstanden werden."

"Frieden ist letzten Endes eine Frage der Erziehung, ich möchte sogar sagen, dass eine Erziehung, die nicht zum Frieden erzieht, keine gute Erziehung sein kann."

"An dem Tag, an dem wir voller Überzeugung sagen können, dass alle Kinder dieser Welt unsere Kinder sind, beginnt der Friede auf Erden."

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