Red Hand Day: Jungen und Mädchen aus SOS-Kinderdörfern protestieren gegen Waffen in Kinderhänden

Am Sonntag findet der sogenannte "Red Hand Day" statt. Bei dieser Aktion demonstrieren viele Menschen dagegen, dass Kinder in den Krieg ziehen müssen.

Jungen, Mädchen und Erwachsene auf der ganzen Welt malen sich dann die Hände rot an und sagen: "Nein! Kinder dürfen nicht als Soldaten missbraucht werden!"

Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer schätzt, dass es mehr als 250.000 Kindersoldaten weltweit gibt. In vielen Kriegen auf der Welt kämpfen nämlich Kinder mit – zum Beispiel im Sudan oder in Syrien. Diese Kinder werden meistens gewaltsam verschleppt und gezwungen, als Soldaten zu kämpfen. Dabei erleben sie schreckliche Dinge, werden verletzt oder sterben sogar.

Auch in vielen SOS-Kinderdörfern haben sich Kinder die Hände rot angemalt und demonstrieren gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten, in Kolumbien zum Beispiel, Mexiko und dem Südsudan.

10.02.2017
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Boris Breyer
Medienkommunikation
SOS-Kinderdörfer weltweit
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