Petition: Beschäftigungspakt für Jugendliche weltweit!



Weltweit sind über 40 Prozent der jungen Menschen arbeitslos oder verdienen so wenig, dass es kaum zum Überleben reicht. In Entwicklungsländern müssen sich selbst gut qualifizierte Jugendliche vielfach mit prekären Gelegenheitsjobs durchschlagen. Dies gilt insbesondere für junge Frauen. Talente bleiben ungenutzt, Potentiale verpuffen. Viele sehen für sich und ihre Zukunft in ihrem Land keine Perspektive, wenn das Einkommen nicht reicht, um eine Familie zu ernähren und einen gewissen Lebensstandard zu gewährleisten. Auch für nachfolgende Generationen wird sich nichts ändern, wenn wir nicht handeln. 

Die SOS-Kinderdörfer rufen die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft dazu auf, einen Beschäftigungspakt für Jugendliche in aller Welt zu schließen und das Thema auch auf EU-Ebene auf die Agenda zu setzen. Mit vereinten Kräften müssen wir Förderangebote für erwerbslose Jugendliche in ihren Heimatregionen ausbauen und Perspektiven schaffen. Jetzt.

Es gibt keine einfachen und schnellen Lösungen für diese Generationenaufgabe. Eine Veränderung kann nur gelingen, wenn alle gesellschaftlichen Kräfte zusammen wirken. Soziale Verantwortung und unternehmerisches Handeln schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Mit einem Beschäftigungspakt können Regierungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft nachhaltige Entwicklung fördern. Die Innovationskraft junger Ökonomien kann sich entfalten. Lokale Märkte werden stabiler und bieten den Menschen eine Perspektive für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben.

Die SOS-Kinderdörfer appellieren an die deutsche Wirtschaft und an die Bundesregierung, gemeinsam weltweit Förderangebote aufzubauen und umzusetzen. Bereits jetzt gibt es in der Entwicklungszusammenarbeit erfolgreiche Projekte, die als Blaupause dienen können. Wir müssen diese Projekte schnell ausweiten, um bedeutend mehr junge Menschen zu erreichen. So kann der Beschäftigungspakt wirklich Veränderung schaffen.


Ziele des gemeinsamen Ausbildungs- und Beschäftigungspakt:
  1. Eine Bildungsoffensive für junge Menschen, insbesondere für Mädchen und junge Frauen
  2. Schaffung von neuen echten Arbeitsperspektiven für junge Menschen mit angemessener Bezahlung und langfristigen Chancen
  3. Vermittlung von Grundkompetenzen, modernen Technologien und Softskills, die junge Menschen für die Bedürfnisse der lokalen Arbeitsmärkte qualifizieren
  4. Mehr Starthilfen für junge Gründer
40.125 UnterzeichnerInnen
 
Noch 9.875 benötigt bis zum nächsten Meilenstein von 50.000 Unterschriften.

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