Ruanda: Alles neu für Kinder und Familien in Kigali

Die SOS-Kinderdörfer starten in der Hauptstadt Ruandas mehr Hilfe für Menschen in Not

In Ruanda, dem Land der 1.000 Hügel, leben unzählige Menschen in bitterer Armut. Sie sind unterernährt, krank, arbeitslos und verzweifelt. Am meisten leiden darunter die Kinder. Dabei verzeichnet Ruanda seit mehreren Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung wie kaum ein anderes afrikanisches Land. Aber die Menschen haben keinen Vorteil davon. Es herrscht große Not – und besonders in der Hauptstadt Kigali. Hier starten die SOS-Kinderdörfer ein großes Projekt!
Diane hat ein sicheres Zuhause in der SOS-Kurzzeitfamilie im Kinderdorf Kigali gefunden. Vielleicht erfüllt sich jetzt ihr Traum, eines Tages Pilotin zu werden. Foto: Till Müllenmeister

In Kigali leben tausende Kinder verarmt in den Slums. Sie versuchen verzweifelt allein auf der Straße zu überleben. Viele sind Waisen und haben niemanden, der sich um sie kümmert. Unzählige Familien in der Stadt schaffen es nicht, ihre Kinder zu versorgen. Die meisten jungen Menschen haben keine Arbeit. Junge Mütter, die allein für ihre Kleinkinder sorgen, sind ohne Ausbildung chancenlos, sie zu ernähren und zu betreuen.

In Kigali leben tausende Kinder verarmt in den Slums. Foto: Till Müllenmeister

Das gehen die SOS-Kinderdörfer jetzt an! In einem großen Runderneuerungsprojekt helfen die SOS-Programme in Kigali mehr Menschen da, wo sie es dringend benötigen. Waisen- und Straßenkinder, Familien in Not, alleinerziehende Mütter und Jugendliche auf Arbeitssuche – all diese Menschen benötigen Hilfe zur Selbsthilfe, um sich langfristig aus ihrer Not zu befreien und eines Tages ein besseres Leben zu erreichen.

Das SOS-Runderneuerungsprojekt im Überblick:

  • Straßenkinder werden in SOS-Kurzzeitfamilien von SOS-Mitarbeitern aufgefangen und in einer beschützenden Atmosphäre z. B. in Notaufnahme-Häusern gefördert.
  • Sie erhalten seelische, therapeutische und schulische Unterstützung für sechs bis zwölf Monate.
  • Die Kleinsten im Alter von drei bis sechs Jahren sind besonders gefährdet, wenn Familien in Not geraten. Sie benötigen spezielle Förderung für ihre Entwicklung, denn wichtige Fähigkeiten bilden kleine Kinder sehr früh aus. Sie erhalten bei SOS-Kigali umfassende frühkindliche Förderung.
  • Ausgebildete SOS-Sozialarbeitern und Psychologen betreuen und fördern die Kleinkinder und ihre Mütter mit Frühförderprogrammen und Elterntrainings. 
  • Viele Familien in wirtschaftlicher und sozialer Not benötigen dringend Hilfe, damit sie ihre Kinder selbst versorgen können und ihnen ein liebevolles Zuhause geben. In der SOS-Familienhilfe erhalten sie Hilfe zur Selbstständigkeit wie Ausbildungen, Elterntrainings, Hilfe bei der Arbeitssuche und Zugang zu Spargruppen.
  • Waisenkinder und Kinder, die bei ihren Familien kein Zuhause mehr finden, bleiben langfristig im SOS-Kinderdorf.
  • Das SOS-Kinderdorf wird für diese Kinder mit Ihrer Hilfe umfassend erneuert, umgebaut und renoviert.

Jetzt braucht es Ihre Hilfe!

Viel ist zu tun, um diese neuen SOS-Hilfsprogramme für notleidende Kinder und Familien in Kigali auf den Weg zu bringen. Geplant sind die wichtigsten Schritte in den nächsten zwei Jahren umzusetzen. Doch dafür müssen erst einmal die notwendigen finanziellen Mittel aufgebracht werden. Sobald die Investitionskosten für Renovierungs- und Umbaumaßnahmen auf dem Kinderdorfgelände gesichert sind, können die Bauarbeiten beginnen und die neuen Hilfsprogramme Schritt für Schritt gestartet werden. Bitte unterstützen Sie dieses vielversprechende Vorhaben!
 

Helfen Sie jetzt!

Bitte unterstützen Sie das SOS-Runderneuerungsprojekt und helfen Sie so Familien und Kindern in Kigali.

 Jetzt spenden!

Erfahren Sie mehr über das Projekt in unserer Bildergalerie: