Somalia: SOS-Familien kehren ins Kinderdorf Mogadischu zurück

27.10.2009 - SOS-Kinder und -Mütter sind in das SOS-Kinderdorf Mogadischu zurückgekehrt. Das Dorf war im Juli evakuiert worden, weil in der Nachbarschaft heftige Gefechte aufgeflammt waren. Inzwischen hat sich die Lage in dem Viertel wieder beruhigt.

SOS-Kinder in Mogadischu
Wieder in ihrem Zuhause: SOS-Kinder in Mogadischu 
Im Juli 2009 hatten sich Aufständische und Regierungstruppen schwere Kämpfe in unmittelbarer Umgebung des SOS-Kinderdorfs geliefert. Das Dorf musste daher geräumt werden. Die SOS-Familien wurden vorübergehend in einem Flüchtlingscamp untergebracht, wo sie in Sicherheit waren.

Nachdem sich die Lage in der Umgebung des Kinderdorfs wieder beruhigt hat, sind die SOS-Familien nun zurückgekehrt. Kinder und Mütter waren froh, wieder in ihrem Zuhause einzuziehen. Ein Team von SOS-Mitarbeitern beobachtet, wie sich die Sicherheitslage in dem Viertel entwickelt.

"Wir beten für den Frieden"

Unterdessen sind in anderen Stadtteilen von Mogadischu erneut Kämpfe aufgeflammt. Bei einem Feuerüberfall im Howlwadag District wurden mehr als 20 Zivilisten getötet und Dutzende verwundet, wie Ahmed Ibrahim, Direktor der SOS-Kinderdörfer in Somalia, mitteilt. "Wir alle - SOS-Mütter, Kinder und Mitarbeiter - beten für den Frieden in unserem Land."

SOS-Kinderdorf-Arbeit im Bürgerkriegsland Somalia

Die SOS-Kinderdörfer in Somalia sind in dem Bürgerkriegsland seit 1983 aktiv. Neben dem SOS-Kinderdorf mit Kindergarten und Jugendeinrichtung gibt es in Mogadischu eine SOS-Mutter-Kind-Klinik, eine SOS-Hermann-Gmeiner-Schule und ein SOS-Berufsbildungszentrum.

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