Somalia: Minister Niebel übergibt Hilfsgüter an SOS

02.04.2012 - Bei seinem Besuch in Mogadischu hat Entwicklungsminister Dirk Niebel einen Spendenscheck sowie dringend benötigte Hilfsgüter für die SOS-Kinderdörfer in Somalia übergeben.
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Übergabe in Mogadischu: SOS-Mitarbeiterin Nikola Hofmann nimmt die BMZ-Spende sowie medizinische Hilfsgüter von Minister Dirk Niebel entgegen.
Nikola Hofmann, Entwicklungsexpertin der SOS-Kinderdörfer, dankte Niebel für die Unterstützung des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ). Von der Begegnung in Mogadischu berichtet unsere Mitarbeiterin in ihrem Blog.

 

Dringend benötigt: Medizinische Ausrüstung für das SOS-Zentrum

Minister Niebel brachte den SOS-Kinderdörfern medizinische Ausrüstung für das medizinische SOS-Zentrum in Mogadischu. In dem temporären Zentrum behandeln Ärzte und Pflegekräfte täglich 400 bis 600 Kinder. Es befindet sich etwa zwei Kilometer vom SOS-Kinderdorf-Gelände entfernt, das sich nach wie vor direkt an der Frontlinie in dem umkämpften Stadtteil befindet.

Das SOS-Kinderdorf und die benachbarte SOS-Mutter-Kind-Klinik bleiben weiter geschlossen. Im August 2011 musste das SOS-Kinderdorf evakuiert werden, da in der direkten Umgebung Kämpfe tobten. Die SOS-Familien wurden zunächst in einem Außenbezirk in Notunterkünften untergebracht. Als im Februar auch dort Gefechte aufflammten, wurden SOS-Kinder und Kinderdorf-Mütter erneut in Sicherheit gebracht: Die SOS-Familien wohnen seitdem in Häusern in einem zentralen Viertel Mogadischus.

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