Zum 90. Geburtstag von Hermann Gmeiner

SOS-Kinderdörfer erinnern an ihren Gründer und seine geniale Idee

19.06.09 - Seine Idee ging um die Welt und schuf eine der größten Kinderhilfsorganisationen: Hermann Gmeiner, der Gründer der SOS-Kinderdörfer, wäre am 23. Juni dieses Jahres 90 Jahre alt geworden. Mit zahlreichen Jubiläumsaktionen weltweit erinnern die SOS-Kinderdörfer an diesem Tag an den Manager der Menschlichkeit, der 1986 an Krebs starb.

Vor 60 Jahren legte der Österreicher den Grundstein für das erste Kinderdorf in Imst in Tirol. Sein einfaches Konzept überzeugte: Jedes Kind braucht eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf. Und wurde kontinuierlich erweitert. Heute schenken 491 SOS-Kinderdörfer elternlosen und allein gelassenen Kindern in 132 Ländern ein Zuhause. In vielen Kinderdörfern gibt es Kindergärten, Hermann-Gmeiner-Schulen, Ausbildungszentren und medizinische Zentren. Förderprogramme in den Gemeinden sollen verhindern, dass Familien auseinanderbrechen und Kinder in Not geraten. „Die SOS-Kinderdörfer verbinden professionelle Entwicklungszusammenarbeit mit der festen Überzeugung: Familie ist möglich“, erläutert Dr. Wilfried Vyslozil, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer weltweit.

Hermann Gmeiner war bekannt, beliebt und begeistert noch heute. Er erhielt 146 Auszeichnungen, pflegte Freundschaften mit internationalen Größen wie dem Dalai Lama und Mutter Theresa. Eine Biografie über den Visionär hat der Journalist Claudio J. Honsal verfasst. Sie ist jetzt im Kösel-Verlag erschienen. Titel „Für die Kinder dieser Welt. Hermann Gmeiner: Der Vater der SOS-Kinderdörfer. Die Biografie“.

München, 19.06.2009

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