SOS-Kinderdörfer in Palästina: Kinder haben Angst vor neuer Gewalt

09.10.2015, Rafah/München - Nach Straßenschlachten im Westjordanland und Messerattacken in Israel droht der Nahostkonflikt weiter zu eskalieren. "Wir stehen vor einer neuen Intifada und es ist zu befürchten, dass sich die Gewaltspirale aus Raketenbeschuss und Luftangriffen wieder dreht", sagte Samy Ajjour, Leiter des SOS-Kinderdorfes Rafah im Gazastreifen.

"Jeder in Palästina ist zutiefst beunruhigt, das spüren gerade auch die Kinder, sie haben Angst", so Ajjour weiter. "Man kann die F16-Flugzeuge fast den ganzen Tag über den Gazastreifen donnern hören, das gehört wieder zu unserem Alltag."

Die Unruhen im Westjordanland forderten in den vergangen Tagen 500 Verletzte, so der palästinensische Rote Halbmond. Auf Raketenangriffe folgte diese Woche ein Luftschlag auf den Gazastreifen.

München, 9.10.2015

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