Neues Magazin der SOS-Kinderdörfer "Ubuntu" erscheint am Freitag, 17. Juli

Jehan Sadat: "Ich habe dem Mörder meines Mannes vergeben!"

Lesen Sie Auszüge aus Interviews mit der Witwe des ermordeten ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat und dem Film- und Theaterregisseur Leander Haußmann.

Jehan Sadat: "Ich habe dem Mörder meines Mannes vergeben!"
Interview mit der Witwe von Anwar al-Sadat im neuen Magazin "Ubuntu" der SOS-Kinderdörfer

Jehan Sadat, 75, Witwe des 1981 ermordeten ägyptischen Staatspräsidenten Anwar al-Sadat, hat schon lange vor dessen Tod gewusst, dass ihr Mann für seine politische Arbeit sterben würde. Im Interview mit dem Magazin "Ubuntu" der SOS-Kinderdörfer sagt sie: "Uns war klar, dass er sterben würde, wenn er den Weg weitergehen würde, den er eingeschlagen hatte: Frieden mit Israel zu schließen. Ich wusste es und er wusste es, auch wenn wir nie darüber gesprochen haben." Dem Mörder ihres Mannes habe sie vergeben, sagt Jehan Sadat. "Gott vergibt uns, wir haben zu vergeben. Ihn bringt nichts zurück, er wird nicht zurückkommen. Darum kann ich vergeben."

Das komplette Interview ist in "Ubuntu" zu lesen, dem neuen „Magazin für Kindheit und Kulturen“ der SOS-Kinderdörfer weltweit. Ab 17. Juli für 4,80 Euro am Kiosk erhältlich. Ubuntu erscheint in Deutschland und Österreich.

Leander Haußmann: "In meinem Sohn entdecke ich wahnsinnig viel von mir!"
Interview mit dem Film- und Theaterregisseur im neuen Magazin "Ubuntu" der SOS-Kinderdörfer

Leander Haußmann, 50, Regisseur, glaubt, dass Väter Dinge, die sie an sich selbst nicht ändern konnten, bei ihren Söhnen zu ändern versuchen. Im gemeinsamen Interview mit seinem Vater, dem Schauspieler Ezard Haußmann, erklärte er dem Magazin "Ubuntu": "Wenn ich meinen eigenen Sohn sehe, entdecke ich wahnsinnig viel von mir. Da sehe ich zum Beispiel den Emotionsflüchtling ..." Bezug nehmend auf seine eigene Jugend sagte Haußmann weiter: "Wenn ich damals mit meinem Vater gesprochen habe, war mein Mund ganz verengt - diese Art Maulsperre beobachte ich jetzt auch bei meinem 18-jährigen Sohn." Aber: "Man muss als Vater deswegen nicht nervös werden. Mit Mitte 20 ist diese Phase dann auch abgeschlossen."

Das komplette Interview ist in „Ubuntu“ zu lesen, dem neuen "Magazin für Kindheit und Kulturen" der SOS-Kinderdörfer weltweit. Ab 17. Juli für 4,80 Euro am Kiosk erhältlich. Ubuntu erscheint in Deutschland und Österreich.

München, 14.07.2009

Bei Rückfragen:

SOS-Kinderdörfer weltweit
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V.
Kommunikation
Tel.: 089/179 14-261 bis -264, Fax: 089/179 14-100
E-Mail: kommunikation@sos-kinderdoerfer.de
Homepage: http://www.sos-kinderdoerfer.de