Jetzt für Kinder in Syrien spenden!

SOS-Kinderdörfer leisten Nothilfe im Bürgerkriegsland

Sie fliehen im Kreuzfeuer, suchen Schutz vor Bombardements und Terror oder hungern in belagerten Städten wie Aleppo. Der Bürgerkrieg in Syrien bedroht das Leben unzähliger Kinder. Um ihnen und ihren Familien beizustehen, leisten die SOS-Kinderdörfer in Syrien Nothilfe. Jede Spende hilft!
Während ein Ende der Gewalt weiterhin nicht abzusehen ist, spitzt sich die Notlage der syrischen Bevölkerung immer weiter zu:
  • Hilfe im Bürgerkriegsland: Die SOS-Kinderdörfer leisten in Syrien Nothilfe für Kinder und Familien.
    Jeder zweite Syrer ist auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg: Rund 4,8 Millionen sind ins Ausland geflohen. Über 6,5 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Die Hälfte der Flüchtlinge und Vertriebenen sind Kinder!
  • 400.000 Menschen wurden nach Schätzungen der UN bislang getötet. Unter den Opfern sind Tausende Kinder, die im Kugel- und Bombenhagel starben.
  • 9,8 Millionen Syrer sind vom Hunger bedroht. Durch  Unterernährung sind besonders Babys und kleine Kinder gefährdet.
  • Besonders verzweifelt ist die Lage in belagerten Städten, wo die Bewohner ausgehungert werden. Aktuell sind mehr als 250.000 Menschen sind nach UN-Angaben im Ostteil Aleppos  eingeschlossen und dringend auf Hilfslieferungen angewiesen.
  • Zwischen 2,1 und 2,4 Millionen Kinder in Syrien, so Schätzungen der UN, können wegen des Bürgerkriegs nicht oder nur unregelmäßig zur Schule gehen - viele Kinder besuchen bereits seit mehreren Jahren keinen Unterricht mehr. Eine verlorene Generation wächst heran.

Syrien: Spenden Sie jetzt!

Jede Spende hilft: Unterstützen Sie die Nothilfe der SOS-Kinderdörfer in Syrien. Bitte helfen Sie Kindern auf der Flucht mit einer Spende!

 Jetzt helfen!

Hilfe für traumatisierte Kinder und Flüchtlingsfamilien

Die SOS-Kinderdörfer in Syrien sind seit über 30 Jahren im Land aktiv. Zwei SOS-Kinderdörfer, Jugendeinrichtungen und Sozialprogramme bilden die Basis, um direkt vor Ort schnell und effizient Nothilfe zu leisten. Aktuelle Einsatzgebiete sind das belagerte Aleppo sowie Damaskus und Umgebung. Seit Beginn der Nothilfe hat SOS rund 300.000 Menschen erreicht. So hilft SOS Kindern und Familien im Bürgerkriegsland:

Reportage von SOS-Syrien: So helfen die SOS-Mitarbeiter Kindern und Familien in Aleppo.
  • Auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Syrien: Kinder im Flüchtlingscamp Mzereeb nahe der jordanischen Grenze - Foto: Adel Samara
    Auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in Syrien: Kinder
    im Flüchtlingscamp Mzereeb nahe der
    jordanischen Grenze - Foto: Adel Samara
    SOS-Syrien steht Kindern und ihren Familien bei und versorgt diese mit dringend benötigten Hilfsgütern: mit Lebensmitteln, Babynahrung, Medikamenten, Hygieneprodukten, Windeln und Kinderkleidung. Im belagerten Aleppo versorgen SOS-Helfer täglich 15.000 Menschen mit warmen Mahlzeiten. Darüber hinaus stellt dort SOS die tägliche Trinkwasserversorgung für 700 Familien sicher.
  • Schutz und Betreuung für Bürgerkriegswaisen: Übergangsheime der SOS-Kinderdörfer in Syrien nehmen unbegleitete Flüchtlingskinder und Bürgerkriegswaisen auf. In drei dieser Nothilfe-Einrichtungen betreuen unsere Mitarbeiter rund 350 Mädchen und Jungen. Ziel ist es, Angehörige ausfindig zu machen und die Kinder wieder mit ihren Familien zu vereinen. Doch in vielen Fällen ist dies nicht möglich. Für Kriegswaisen, die niemanden mehr haben, eröffnen wir jetzt ein neues SOS-Kinderdorf bei Damaskus.
  • Medizinische Hilfe: SOS bietet Kindern und deren Familien im umkämpften Aleppo eine medizinische Grundversorgung. SOS arbeitet zudem in der belagerten Stadt mit dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond (SARC) zusammen und finanziert lebensrettende Operationen für schwer verletzte Kinder.
  • In der Region von Aleppo organisiert SOS provisorischen Schulunterricht für 500 Kinder, die aus der Kampfzone fliehen mussten oder deren Schulen wegen der der anhaltenden Gefechte geschlossen wurden.

SOS-Kinder in Sicherheit gebracht

Auch in den Nachbarschaften der beiden syrischen SOS-Kinderdörfer sind wiederholt Kämpfe aufgeflammt. Das SOS-Kinderdorf Qodsaya bei Damaskus wurde bereits zum zweiten Mal evakuiert: 2012 und 2016 erneut. Nachdem sich die Lage stabilisiert hatte, konnten die Kinder nach beiden Evakuierungen in ihr Zuhause zurückkehren. Dort haben auch alle Kinder aus dem zweiten syrischen SOS-Kinderdorf Aleppo Zuflucht gefunden. Dieses Kinderdorf war im September 2012 ebenfalls in die Kampfzone geraten und musste evakuiert werden.

Wegen der anhaltenden Gefechte und weil die unmittelbare Umgebung immer häufiger unter Beschuss geriet, mussten im April 2016 auch die SOS-Nothilfe-Kita und das SOS-Übergangsheim im belagerten Aleppo geschlossen werden. Die Mädchen und Jungen aus dem Übergangsheim wurden nach Damaskus gebracht.

Unsere SOS-Mitarbeiter riskieren ihr Leben, um die Kinder zu schützen. Wegen der zunehmenden Gewalt in Aleppo mussten die SOS-Kinderdörfer im November ihre Nothilfe in der Stadt vorübergehend aussetzen - nach mehrtägiger Unterbrechung ist jetzt die SOS-Hilfe in Aleppo wieder angelaufen.
 

Retten Sie Kinder in Syrien - Ihre Spende kommt an!

Wir fordern die Konfliktparteien auf, das Leben der Kinder zu schützen! Bitte helfen Sie mit einer Spende, Kinderleben in Syrien zu retten! Ihr Beitrag kommt bei den Kindern an. Jede Spende hilft. Geben Sie Syriens Kindern Hoffnung!

Werden Sie SOS-Pate!

Helfen Sie als SOS-Dorfpate in Syrien: Unterstützen Sie das SOS-Kinderdorf Quodsaya/Damaskus und seine Nachbarschaftshilfe. Reichen Sie Kindern in Not Ihre Hand!

 Jetzt Pate werden!

Deutsche Bundesregierung fördert die Hilfe vor Ort

Das Auswärtige Amt versorgt im Rahmen der SOS-Syrienhilfe 61.500 Binnenflüchtlinge (12.300 Haushalte) in Daraa, Homs, Damaskus und Vororten von Damaskus mit Nahrungsmitteln. Dank der Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) entstand im benachbarten Libanon eine Übergangsunterkunft für unbegleitete Flüchtlingskinder. Zusätzlich werden auch hier syrische Flüchtlingsfamilien sowie bedürftige Menschen der Auffanggemeinden unterstützt.