Die Kinder in Südafrika brauchen Ihre Hilfe!
Mit dem Ende des Apartheidregimes im Jahr 1994 begann in Südafrika ein gewaltiger gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel. Manches hat sich in dieser Zeit zum Positiven entwickelt: So haben nun beispielsweise mehr arme Menschen Zugang zu frischem Wasser. Auch die Grundversorgung in den Bereichen Gesundheit und Bildung hat sich zumindest teilweise verbessert. Trotzdem kämpft Südafrika nach wie vor mit immensen Problemen: So hat etwa eine Viertel der Menschen keine Arbeit und die Massenarmut ist in den vergangenen Jahren weiter gestiegen. Außerdem fordert die Aids-Epidemie immer mehr Opfer und macht unzählige Kinder zu Waisen.
- In keinem anderen Land der Erde sind so viele Menschen HIV-infiziert wie in Südafrika. Es sind rund 5,5 Millionen Menschen. Zudem haben in Südafrika bereits weit mehr als eine Million Kinder ihren Vater und ihre Mutter durch Aids verloren.
- Kindersterblichkeit: Die Zahl der südafrikanischen Kinder, die noch vor ihrem fünften Geburtstag sterben, ist in den vergangenen Jahren weiter gestiegen. Auch dafür ist zu einem Großteil die Immunschwächekrankheit Aids verantwortlich: Knapp 40 Prozent dieser Kinder sterben an den Folgen von Aids.
- Mehr als eine Million Kinder im schulpflichtigen Alter besuchen keine Schule. Die Gründe dafür sind vielfältig: Armut, viel zu weite Schulwege oder mangelnde Bildung der Eltern sind unter anderem die Ursachen.
- Auch wenn es keine fundierten Studien zu dem Thema gibt, so geht man doch davon aus, dass es in Südafrika zunehmend zu Kindesmissbrauch kommt.
- Immer mehr Kinder leben auf der Straße oder wachsen in staatlichen Waisenhäusern auf.
 Südafrikanische SOS-Kinder - Foto: Patrick Wittmann |
Unterstützen Sie die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Südafrika!
Unser Engagement für die Kinder Südafrikas begann bereits in den späten siebziger Jahren. Während des Apartheidregimes waren die SOS-Kinderdörfer gezwungen, die staatliche Rassentrennung zu akzeptieren. Nach dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 konnten dann endlich farbige und weiße Kinder gemeinsam in den SOS-Kinderdörfern einziehen. Worauf wir stolz sind: Der ehemalige Präsident und Anti-Apartheid-Kämpfer Nelson Mandela sowie Erzbischof Desmond Tutu zählen zu den prominentesten Unterstützern der SOS-Kinderdörfer in Südafrika.
Heute leben rund 900 Kinder aller Volksgruppen in den insgesamt acht südafrikanischen SOS-Kinderdörfern. In den vergangenen Jahren haben wir außerdem unsere Programme zur Stärkung der Familie ausgebaut. Dabei helfen wir benachteiligten Familien aus der Umgebung der SOS-Kinderdörfer. Viele dieser Familien sind durch HIV/Aids in Armut geraten: Witwen mit mehreren Kindern, Geschwisterfamilien oder Großeltern, die für ihre verwaisten Enkelkinder sorgen. Die Unterstützung reicht von Schulgeld und Erziehungsberatung über psychologische Betreuung bis hin zu Starthilfen beim Aufbau einer beruflichen Existenz. Die SOS-Familienstärkung erreicht in Südafrika derzeit etwa 3700 Kinder und gibt ihnen eine Perspektive.
Im Kampf gegen Aids leisten auch die Mitarbeiter der zehn südafrikanischen SOS-Sozialzentren wichtige Arbeit: Prävention, Aufklärung und medizinische Hilfe sind dabei wesentliche Aufgabenbereiche.
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Die Kinder in Südafrika brauchen Ihre Hilfe! Als SOS-Pate helfen Sie langfristig und gezielt und begleiten Kinder in Not auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit. Bitte werden Sie SOS-Pate! |
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Heute gibt es in Südafrika folgende SOS-Einrichtungen: acht Kinderdörfer, sieben Kindergärten, sechs Jugendeinrichtungen, eine Hermann-Gmeiner-Grundschule, ein Berufsbildungszentren und zehn Sozialzentren.
Website von SOS-Kinderdorf Südafrika(verfügbar auf Englisch)