Bolivien: SOS-Nothilfe für Kinder nach Erdrutsch-Katastrophe

06.04.2011 -

SOS-Helfer betreuen Kinder in Nothilfe-Tagesstätten
SOS-Helfer betreuen Kinder in Nothilfe-Tagesstätten
06.04.11 - Nach tagelangen heftigen Regenfällen löste sich an den Hängen der bolivianischen Millionenstadt La Paz ein gigantischer Erdrutsch: Ganze Straßenzüge wurden weggerissen. Unaufhaltsam bahnten sich die Erd- und Geröllmassen eine Schneise durch mehrere Stadteile, wobei vor allem Armenviertel getroffen wurden. Die Bewohner konnten zwar rechtzeitig fliehen, da sich die Katastrophe durch Risse in den Straßen und Häusern ankündigte. Doch Tausende wurden obdachlos.

Schutz und Betreuung für  250 Kinder

Die Katastrophe ereignete sich Ende Februar. 800 Familien wohnen derzeit in Notunterkünften, wo sie von den Behörden einquartiert wurden. Die SOS-Kinderdörfer in Bolivien stehen Kindern und ihren Familien bei: SOS-Helfer haben fünf Nothilfe-Tagesstätten eingerichtet und betreuen dort insgesamt 250 Mädchen und Jungen. Die Tagesstätten bieten den Kindern Schutz, Spieleaktivitäten und eine gesunde Ernährung, während ihre Eltern ihre Häuser wieder aufbauen. Bei der Hilfsaktion arbeiten die SOS-Kinderdörfer eng mit Behörden und anderen Hilfsorganisationen zusammen: So ist sichergestellt, dass die Hilfe die bedürftigsten Familien erreicht.

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