Erdbeben in China

Das SOS-Kinderdorf Chengdu bereitet sich darauf vor, Kinder aus dem Katastrophengebiet aufzunehmen

13.05.2008 - Ganze Städte liegen in Trümmern, Zehntausende wurden unter den Geröllmassen begraben, unzählige Familien sind obdachlos: Nach dem verheerenden Erdbeben in China brauchen die Menschen dringend Hilfe. Das SOS-Kinderdorf Chengdu bereitet sich darauf vor, Kinder aus dem Katastrophengebiet aufzunehmen.
Karte der SOS-Kinderdörfer in China
Das SOS-Kinderdorf Chengdu liegt 130 Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt.

Um den Kindern im Katastrophengebiet zu helfen, haben die SOS-Kinderdörfer den Behörden ihre Unterstützung angeboten. Unser SOS-Kinderdorf in Chengdu richtet Notunterkünfte ein, um 100 unbegleitete Kinder aufzunehmen, die im Chaos von ihren Eltern getrennt wurden. Chengdu befindet sich etwa 130 Kilometer vom Epizentrum des Erdbebens entfernt. Zum Glück blieb das Kinderdorf von dem Beben verschont. SOS-Kinder und -Mitarbeiter sind unversehrt.

Ein SOS-Kind im Kinderdorf Chengdu - Foto: Benno Neeleman
Ein SOS-Kind im Kinderdorf Chengdu

Als Notunterkünfte stehen zur Verfügung: der SOS-Kindergarten mit seinen sechs Klassenzimmern sowie das SOS-Ausbildungszentrum. Außerdem wollen die SOS-Kinder und -Mütter in den 15 Familienhäusern zusammenrücken, um so Platz für Mädchen und Jungen aus der Katastrophenregion zu schaffen.

Suche nach Angehörigen