Erdbeben auf Sumatra: SOS-Mitarbeiter leisten Nothilfe

09.10.2009 - Das verheerende Erdbeben auf der indonesischen Insel Sumatra hat unzählige Kinder und Familien obdachlos gemacht. Um den Überlebenden beizustehen, leisten die SOS-Kinderdörfer Nothilfe: SOS-Mitarbeiter verstärken ein Hilfsteam, das Erdbebenopfer mit dem Nötigsten versorgt.

Karte SOS-Kinderdörfer in Indonesien
SOS-Mitarbeiter leisten in der Region um Padang Nothilfe.
Das Team besteht aus 5 SOS-Mitarbeitern sowie 26 staatlichen Rettungskräften. Die Helfer werden zunächst einen Monat lang in dem Dorf Nagari Pandang, in der Nähe von Padang, Nothilfe leisten. Dort verteilen sie an die Erdbebenopfer Kleidung, Decken und andere Hilfsgüter. Zusätzlich werden sie eine Gemeinschaftsküche aufbauen, um die betroffenen Menschen mit warmen Mahlzeiten zu versorgen. In Kürze wird auch ein Ärzteteam der Maranatha Universität und Immanuel Universität aus Bandung, Jakarta, zum Team stoßen und die Arbeit unterstützen.

Unterdessen sind zwei SOS-Mitarbeiter aus Jakarta auf dem Weg in die fast vollständig zerstörte Stadt Padang. Um weitere Hilfsmaßnahmen vorzubereiten, machen sie sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Situation der Kinder im Katastrophengebiet. Dabei werden sie von einem ehemaligen SOS-Kind unterstützt, das sich gut in der Region auskennt.

Die Region Padang auf Sumatra wurde am 30. September 2009 von einem Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert. Neben Tausenden Toten wurden dabei rund 4 Millionen Menschen obdachlos.

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