Flucht vor Krieg und Krankheit im Kongo

17.08.2012 - Seit Ende Juli 2012 hat sich die instabile Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo weiter verschlechtert. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Rebellen gefährden die Sicherheit der Zivilbevölkerung, fast eine halbe Million Menschen mussten nach Angaben der UN ihre Heimat verlassen. Die SOS-Kinderdörfer bereiten sich darauf vor, Hilfe für Familien vorzubereiten, um ihnen Nahrung und eine sichere Unterkunft bereitstellen zu können.
Flucht Hunger Kongo
Die SOS-Kinderdörfer leisten Hilfe in Krisensituation - insbesondere für Familien und Kinder.
Der Demokratischen Republik Kongo, die seit Jahrzehnten von Gewalt heimgesucht wird, droht nach einer kurzen Phase relativer Stabilität ein Rückfall ins Chaos. Fast eine halbe Million Menschen wurden auf der Suche nach Sicherheit, Nahrung und Obdach heimatlos. Nach Angaben der Vereinten Nationen gibt es 220.000 Vertriebene in der Provinz Nord-Kivu und 200.000 in Süd-Kivu. Rund 51.000 sind über die Grenze nach Uganda und Ruanda geflohen.

 

Die SOS-Kinderdörfer bereiten Hilfsmaßnahmen vor

Die SOS-Kinderdörfer sind seit den 80er Jahren in der Demokratischen Republik Kongo aktiv. Es gibt bereits Berichte über unbegleitete Kinder, deren Eltern getötet wurden. SOS-Teams arbeiten daher eng zusammen mit anderen Hilfsorganisationen, um für diese Kinder und alleinstehende Frauen mit Kindern den Bedarf an Nahrung und Obdach abzuschätzen und die bevorstehenden Hilfsmaßnahmen so effizient wie möglich zu gestalten.

Viele Menschen suchen Zuflucht in den Flüchtlingslagern in der Demokratischen Republik Kongo sowie im benachbarten Ausland. Die Lage in den Camps in diesen Ländern ist schwierig, außerdem wird der Transport von Hilfsgütern durch schlechte Straßen und die prekäre Sicherheitslage behindert. Darüber hinaus berichtet die WHO von stark steigenden Cholerafällen in der Region. Eine Epidemie sei nicht auszuschließen.

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