Philippinen: SOS-Nothilfe läuft auf Hochtouren

Aufnahme von Katastrophenwaisen

12.11.2013 - Die Nothilfe der SOS-Kinderdörfer im philippinischen Tacloban läuft auf vollen Touren. "In Tacloban versorgen wir mehrere tausend obdachlose Kinder und Erwachsene mit sauberem Wasser, Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten", sagte SOS-Pressesprecher Louay Yassin.
Überlebende irren durch die Trümmer: Straße in der völlig zerstörten Stadt Tacloban - Foto: REUTERS/Erik De Castro
Überlebende irren durch die Trümmer: Straße in der völlig zerstörten Stadt Tacloban - Foto: REUTERS/Erik De Castro

"Bereits während des Taifuns nahm das Kinderdorf in Tacloban die Menschen der Umgebung auf, deren Häuser zerstört wurden", so Yassin weiter. Zusätzliche SOS-Nothilfeteams aus der 150 Kilometer nördlich von Tacloban gelegenen Stadt Calbayog sind bereits kurz nach der Katastrophe im völlig zerstörten Tacloban angekommen und haben die Arbeit aufgenommen.

Das Kinderdorf in Tacloban wurde beschädigt. Die dort lebenden 150 SOS-Kinder und -Mütter kamen mit dem Schrecken davon. "Allerdings wurden vier Dächer abgedeckt und  im Dorf steht der Schlamm über einen Meter hoch", teilte Yassin mit. "Viele Kinder hatten vor den Fluten Zuflucht auf den verbleibenden Dächern gesucht." Die Hermann-Gmeiner-Schule neben dem Kinderdorf sei massiv beschädigt worden, sagte Yassin. "Am schlimmsten traf es jedoch die Nachbarschaft, die zumeist in Hütten lebt. Alle Behausungen wurden dem Erdboden gleich gemacht. Wir haben die obdachlosen Menschen aus der Umgebung soweit es möglich war auf dem Areal des Kinderdorfs aufgenommen."

Verzweiflung im Katastrophengebiet

Die Lage der Menschen vor Ort beschrieb Yassin mit "schiere Verzweiflung. Es gibt kein Trinkwasser, keine Nahrung, keine Unterkünfte. Die Menschen im Katastrophengebiet brauchen dringend umfangreiche Hilfe."

Wie die SOS-Kinderdörfer den Taifun-Opfern helfen

Die SOS-Kinderdörfer auf den Philippinen helfen nun in mehreren Schritten:
  • Versorgung von Taifun-Opfern mit Trinkwasser, Nahrung und Medikamenten,
  • Freiräumen des Kinderdorfes und Aufnahme von Kindern, die ihre Eltern verloren haben,
  • Unterkünfte der Menschen in der Nachbarschaft wiederaufbauen,
  • Renovierung des Kinderdorfs und der Schule.

Hier erfahren Sie mehr über die SOS-Nothilfe auf den Philippinen.

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